Pressespiegel


Baumaßnahmen am Sport- und Gesundheitszentrum Frohe Zukunft abgeschlossen

 

 

Die Halle Rovers können sich seit letzter Woche über stark verbesserte Trainingsbedingungen freuen. Der USV Halle e.V: hat den Sportplatz am Sport- und Gesundheitszentrum (SGZ) Frohe Zukunft im vergangen Jahr für insgesamt 160.000 Euro ausbauen lassen. Für die Rugbyabteilung, in der Frauen, Herren und Kinder Rugby spielen, ist dabei besonders erfreulich, dass im Rahmen dessen eine Beregnungsanlage und Flutlicht installiert wurden. Daneben erweiterte man das Gelände seit dem letzten April in verschiedenen Bauphasen um neue Ballfangzäune und eine LED-Anzeigetafel aufgestellt.

 

Der größte Breitensportverein in Sachsen-Anhalt hatte im Jahr 2015 mit den Planungen begonnen. Mit der Lotto-Toto GmbH, der Saalesparkasse und der Stadt Halle konnte der Verein schnell zuverlässige Partner gewinnen, die bereit waren, das Projekt zu fördern. So konnte der Eigenanteil auf 30.000 € reduziert werden. Bereits im letzten Mai konnte die Beregnungsanlage in Betrieb genommen werden und so ließ schon im Verlauf des letzten Jahres eine Verbesserung der Platzbedingungen in die Tat umsetzen.

 

Dabei mussten die Rugger aber keinesfalls auf Training oder Ligabetrieb verzichten. Das gemeinsame Engagement von Sektionsleitung und Geschäftsstelle des Vereins ermöglichte es, dass der Platz nur während der spielfreien Zeit umgebaut wurde. Im Verlauf der Bauarbeiten organisierte man Ausweichmöglichkeiten, sodass für alle Mannschaften der Trainingsbetrieb aufrecht erhalten werden konnte.

 

„Wir sind unheimlich froh, dass aus dem SGZ ein richtiger Rugbypark geworden ist. Damit bietet der USV Halle nun hervorragende Bedingungen für den Rugbysport. Nachdem wir in den letzten Jahren die Bedingungen zum Beispiel durch den Kauf neuen Trainingsequipments immer wieder verbessern konnten, ist dies nun ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte“, bringt Sektionsleiter Kevin Koch seine Freude bei der Einweihung des Flutlichts zum Ausdruck.

 

„Die tollen Trainingsbedingungen nach der Sanierung werden unseren sportlichen Bemühungen sehr zu Gute kommen. Insbesondere das Flutlicht wird die Qualität des Trainings enorm steigern. Alle Trainer und Spieler sind hoch begeistert und sind fast traurig, dass wir jetzt noch bis zum Herbst warten müssen, um es voll nutzen zu können. Von einem Sportplatz mit dieser Infrastruktur haben wir lange geträumt“, schwärmt Trainer Dustin Heße.

 

In diesem Zuge möchten wir uns bei allen bedanken, die dafür sorgen, dass Rugby in Halle ein so schöne Heimstätte gefunden hat.


Die Rovers sind in

der Maiausgabe der

AHA - Alles Halle

Bilder: Julia Fenske



Die Rovers präsentieren sich im neuen Sportmagazin Pulstreiber!

„Einer für alle - alle für Halle!“ ist nicht nur der Kampfschrei der Rugby Rovers, es ist auch das Motto dieser Mannschaft. Wenn diese spielt, stehen sich auf jeder Seite 15 Rugbyspieler auf dem Feld gegenüber und versuchen in 80 Minuten den eiförmigen Ball von der eigenen Hälfte des Feldes über die gegnerische Feldseite zu tragen.

 

Link zum Artikel

Digitale Version Pulstreiber Nr.1 (Halle)



30.06.15 Mitteldeutsche Zeitung


21.10.14 Mitteldeutsche Zeitung (mit Besten Dank an das Team der MZ ;) )
21.10.14 Mitteldeutsche Zeitung (mit Besten Dank an das Team der MZ ;) )

23. Sep.2014 Mitteldeutsche Zeitung
23. Sep.2014 Mitteldeutsche Zeitung

Der MDR Reporter Sascha Fröhlich fordert unsere Frauen heraus. Ob das gut geht? Hier der Link zur MDR Mediathek.


Bericht vom letzten Turnier unserer Frauen: 

An diesem Wochenende (03.05.14) war es wieder soweit, das Frauenrugbyteam trat ihre letzte Auswärtsreise dieser Saison nach Velten an.
Im ersten Spiel mussten sich die Damen aus Halle leider gegen den diesjährigen Meister der Liga, RK03 aus Berlin, geschlagen geben. In einem sehr spannendem und knappen zweiten Spiel gelang eine Sieg gegen den Gastgeber Velten, genauso wie im dritten Match gegen Jena welches mit 41:0 gewonnen wurde. Der letzten Gegner an diesem Spieltag war ein zusammengemixtes Piratenteam, welches einige sehr erfahrene Spielerinnen besaß und  unseren Hallenserinnen wenig Chancen ließen. Dennoch belegten unsere Powerfrauen bei diesem Turnier ein souveräner 5. Platz. Leistungsträgerinnen an diesem Tag waren Hannah Meyer und Wilhelmine Violet, die zahlreiche Versuche für das Team legten. (M.O.)


MZ vom 12.03.14


Ein sehr schöner Rugbyartikel in dem Heft des Sportbundes in Halle Nr.3 02/2013

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Rugby - neue, alte Olympiasportart
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MZ vom 23.10.2013
MZ vom 23.10.2013

(Aus Sicht von Stahl Brandenburg): Vom Pech verfolgt

 

Brandenburg (MOZ) Nicht nur das einige Spieler in der Sommerpause das Rugbyteam der SG Stahl Brandenburg verließen und damit die Mannschaft doch sehr geschwächt in die neue Saison startete. Jetzt kommt auch noch Verletzungspech dazu. Schon wieder mussten die Stahlspieler 60 Minuten in Unterzahl spielen.

 

Obwohl Jens Heinke hier von den Hallensern gestoppt wurde, blieb er in Ballbesitz.

 

Nach etwa 20 Minuten im ersten Durchgang der Partie gegen den USV Halle musste erste Reihe Stürmer Max Stach auf Grund einer Verletzung das Spielfeld verlassen. Doch die Havelstädter ließen sich nicht irritieren und versuchten das Spiel an sich zu reißen.

 

Sie gingen nach einem Versuch und der Erhöhung mit 7:0 Spielpunkten in Führung, aber auch beim Gast war der Siegeswillen von Beginn an erkennbar. So war es schon eine kleine Überraschung, dass es bis zur Halbzeit nur 12:12 stand.

 

Nach dem Seitenwechsel lag der Vorteil bei den Hallensern - ein Spieler mehr und im Altersdurchschnitt weitaus jünger als die Gastgeber. Sie mussten nun ihrem Gegner des öfteren hinterher schauen und trotz großem Einsatz konnten die Stahl-Akteure weitere Punkte der Gäste nicht verhindern. Beim Abpfiff lag die USV-Mannschaft mit 29:25 vorn.

 

Doch die Begegnung hätte auch anders ausgehen können. So wurden zum Beispiel auf Brandenburger Seite drei Erhöhungen nach gelegten Versuchen nicht verwertet.

 

Die nächste Aufgabe steht schon am kommenden Samstag (26. Oktober) an, da geht es zum ewig alten Rivalen nach Hennigsdorf. Ankick ist um 13 Uhr.

 

 

 

Quelle: Die-Mark-Online 23.10.13


Endlich wird in unserer Stadt wieder Rugby gespielt! Das erste Heimspiel der Regionalligasaison 2013/2014 findet am 15. September in Halle statt.

Antreten werden die USV Halle Rovers gegen SV Stahl Hennigsdorf. Die hallesche Mannschaft existiert bereits seit 1997 und ist in ganz Mittel- und Nordostdeutschland sportlich aktiv. Die letzten Begegnungen gegen Hennigsdorf lassen auf ein spannendes Spiel hoffen! Der Ankick der neuen Saison ist um 14 Uhr auf dem Sportplatz Frohe Zukunft, in der Dessauer Straße 151b

(zusätzlicher Hinweis: Alle Heimspiele werden auf unserer Facebook-Fanpage angekündigt).

Auch die Mitteldeutsche 7er Liga steht kurz vor dem Saisonbeginn. Im letzten gespielten Tunier im Juli diesen Jahres überzeugte das hallesche Rugby-Team und konnte zwei von drei Spiele für sich entscheiden. Insgesamt belegten die Rovers in der letzten Saison den dritten Platz in der Liga. 

 

Quelle: auszüglich aus der aha - alles Halle, Das Stadtmagazin, September 2013, S. 20


HALLE. Das kann so schwer nicht sein – einen eiförmigen Ball mit beiden Händen hinter einer Linie abzulegen. Stimmt – wären da nicht die Spieler der gegnerischen Mannschaft, die mittels „Tackeln“ genau das zu verhindern suchen. „Rugby“ heißt das Spiel. Erfunden wurde es in der englischen Stadt gleichen Namens.

Dort wie auch im Rest des britischen Königreiches hat jede Schule eine Rugby-Mannschaft. Auch der gebürtige Düsseldorfer Robert Schmitz, der einige Schuljahre in England verbracht hat, spielte in einer solchen Mannschaft – und wurde prompt vom Rugby-Fieber befallen. Um dieses „Leiden“ zu lindern, studierte er in Halle Medizin – und jagte im hiesigen Universitätssportverein (USV Halle) weiter dem Rugbyball nach.

Nun steht das Staatsexamen an, und Schmitz hat weniger Zeit, um aktiv Sport zu treiben. Also hat der USV ihn kurzerhand zum Trainer ernannt – für die erste Damen-Rugbymannschaft! Die ist noch jung, sowohl von der Zeit ihres Bestehens als auch vom Altersdurchschnitt ihrer Mitstreiterinnen her. Teammanagerin Susanne Gerstner ist die Einzige, die bereits etwas Rugby-Erfahrung mitgebracht hat – aus Neuseeland. „Dort ist Rugby ein Volkssport“, berichtet sie. Einen Zahnschutz zu tragen, ist beim Rugby Pflicht. Was hat nun die Studentinnen gereizt, sich ausgerechnet in dieser nicht gerade sanften Sportart auszuprobieren? „Einfach Neugier“, so Kapitänin Victoria Darsow.

Seit März trainieren die sympathischen Mädels zweimal wöchentlich – Kraft, Ausdauer, Technik. Und haben ihren ersten Wettkampf schon bestritten: beim jährlichen Pokalturnier in Erfurt, wo sich Rugby-Mannschaften aus Thüringen und Sachsen-Anhalt gegenüberstanden, belegten sie den dritten Platz. Im September steht mit der Teilnahme an der Mitteldeutschen Frauenregionalliga Ost die nächste Herausforderung an. Und wenn Rugby von 2016 an olympische Disziplin sein wird? Wer weiß...

 

Quelle: Sonntagsnachrichten-Hallescher Kurier

Text und Bild: Barbara Mann 08.09.13



HALLE. Die Rovers haben sich erfolgreich auf dem Laternenfest präsentiert. Selbst der Oberbürgermeister Wiegand konnte nicht widerstehen, auch mal einen Rugbyball anzufassen. 

Mit großem Einsatz konnten viele Flyer verteilt und Kinder für ein Schnuppertraining animiert werden. Nochmal einen Dank an die Spieler und Spielerinnen die den Stand betreut haben.

 

Bildquelle: Bild (Regional Halle)


Team - Damen

In Halle gibt es jetzt ein Frauen-Rugby-Team. Gegründet wurde das Team vom USV Halle im Frühjahr. Dort geht es mitunter ruppig zur Sache. Zwei Mal pro Woche Training, blaue Flecken und aufgeschürfte Knie gibt’s bei diesem Sport inklusive.

 

Halle/MZ. Es sieht martialisch aus, was die sechs da treiben. Es wird geschoben, gehakelt, gezogen und gedrückt. Zimperlich darf da niemand sein. Hier wird Rugby gespielt. Ein Sport für echte Kerle. Aber nicht nur. Der USV Halle hat nämlich auch die Damenwelt für den britischen Nationalsport entdeckt. Eine eigene Mannschaft gibt es seit dem Frühjahr, vor ein paar Tagen haben das Team am ersten Turnier teilgenommen und dort einen respektablen dritten Platz mit nach Hause gebracht.

Zwei Mal pro Woche Training, blaue Flecken und aufgeschürfte Knie gibt’s bei diesem Sport inklusive. Trotzdem: Der USV scheint einen Nerv getroffen zu haben, als er per Aushang nach Damen für eine Mannschaft suchte. „Es war Wahnsinn. Beim Probetraining standen hier 25 Frauen, das hatte keiner von uns erwartet“, sagt Trainer Robert Schmitz. Der 29-Jährige spielte bis vor kurzem in der Männermannschaft des USV, bevor ihn eine Verletzung zum Kürzertreten zwang. Jetzt kümmert er sich um die Frauen. Von den 25 Interessenten sind noch 17 da. Ein guter Schnitt. Und alle haben gemeinsam, sagt Schmitz, dass sie von Rugby nicht den geringsten Schimmer hatten. Training heißt deshalb nicht nur laufen, passen und Gedränge, sondern auch Regelkunde. Doch in der Praxis ist Schmitz nicht zimperlich mit seinen Mädels. Mitunter staucht er sie auch gehörig zusammen. „Na klar, manchmal muss ein rauer Ton herrschen“, sagt er. Sonst werde es nichts. Also lässt Schmitz Spielzug um Spielzug wiederholen. Immer und immer wieder.

 

Die Neulinge scheinen trotzdem den Spaß nicht zu verlieren. Es geht munter zu beim Training. Mittendrin die Kapitänin. Optisch fast die Unscheinbarste von allen. Klein, zierlich, die Haare zusammengebunden, zarter Händedruck. Eine Frau beim Rugby stellt man sich anders vor. Victoria Darsow, 21 Jahre alt, sieht das entspannt. Man brauche nun mal auch kleine Leute. Berührungsängste habe sie nicht.

 

Aber warum denn ausgerechnet Rugby? Gehört habe sie schon mal davon, aber sich nie so richtig damit beschäftigt. Erst, als das Angebot des USV kam, sei sie einfach mal hingegangen. „Ich war neugierig und wollte etwas Neues probieren.“ Angst habe sie nie gehabt. Rugby sei nämlich gar nicht so brutal, wie man immer annimmt. Klar, ein paar Schrammen nehme man mit, aber im Grunde sei es ein fairer Sport.

 

Trainiert wird zum Beispiel das sogenannte Gedränge. Dabei stehen sich zwei Dreierreihen gegenüber, den Nebenmann umarmt, den Gegner fest im Griff und im Blick. Zwei Mann auf jeder Seite schieben das Gebilde hin und her. In der Mitte steht der Hakler und versucht, den Ball mit den Füßen aus dem Kreis zu schieben. Erst dann darf die Mannschaft einen Angriff starten.

 

Das sieht schon gar nicht so schlecht auch, doch Robert Schmitz hat etwas zu meckern. „Stop, noch mal von vorn“, schreit er über den Platz. Und dann erklärt er noch einmal die Regeln. Aber immer mit einem Lächeln. „Die Mädels sind ja neu und müssen noch viel lernen.“

 

Manchmal ist Rugby vielleicht doch gar nicht ohne. Aber das ist bei anderen Sportarten ja nicht besser, wie Fußballer und Skiläufer beweisen. Und es hält in dem Fall auch nicht vom Training ab, wie Wilhelmine Violet beweist. Die steht mit einer großen, dunklen Sonnenbrille am Feld und beobachtet das Training. Jochbeinbruch, das Auge ist blau. „Was soll ich sagen? Erstes Spiel, erste Verletzung.“ Das aber ist für die 24-Jährige kein Grund, alles hinzuschmeißen. „Ich mache weiter, na klar. Ich bin traurig, dass ich gerade nicht mitmachen kann“, sagt sie, während sie sieht, wie der Trainer ihre Mannschaftskolleginnen in die Mangel nimmt. Gern wäre sie mittendrin. Auch, wenn es wieder einen blauen Fleck mehr gäbe.

 

Quelle: Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung 31.07.13

Bild: Eckehard Schulz, Text: Ronny Banas