SG Halle/ Leipzig II

vs.

Berliner RC III

Regionalliga Nordost

31 - 00

19.10.2019



Halle verteidigt Tabellenführung mit Bonus-Punkt-Sieg

 

Ihr 4. Saisonspiel trugen die Rovers an diesem Wochenende beim Spielgemeinschaftspartner in Leipzig-Stahmeln aus. Auf dem Platz des RC Leipzigs empfing man die 3. Mannschaft des Berliner Rugby Clubs. Die Nachwuchsmannschaft des Berliner Vereins mit der vorbildhaften Jugendarbeit war in den letzten Jahren immer auf einem der ersten beiden Plätze der Regionalliga-Nordost zu finden. Mit entsprechendem Respekt stellte sich die Spielgemeinschaft Halle/Leipzig II als Tabellenführer auf ein enges Spiel gegen die jungen und schnellen Berliner ein.

 

In der ersten Hälfte bestätigte sich diese Vorahnung. Die Berliner dominierten das offene Spiel mit ihrer Schnelligkeit und guter Technik und hielten die Spielgemeinschaft in deren eigener Hälfte fest. Die Rovers verteidigten mit großem Einsatz, erschwerten sich die Arbeit aber durch zwei gelbe Karten immer wieder selbst. Erst wurde Kapitän Stephan Abisch für eine Reihe von Vergehen seines Teams für 10min an die Seitenlinie verbannt. Als er wieder auf dem Feld war unterlief Verbinder Martin Andernach ein zu hohes Tackling, auch er musste 10min zuschauen. Die Berliner nutzten die zahlreichen Straftritte jedoch erstaunlicherweise nicht, um den Ball zu den Stangen zu setzen und damit stetig Punkte zu sammeln, sondern spielten auf den Versuch. Dieser konnte ihnen durch aufopferungsvolle Verteidigungsarbeit der Spielgemeinschaft Halle/Leipzig jedoch verwehrt werden und so ging man beim Spielstand von 0:0 in die Pause. Hoffnung für die zweiten 40min machten vor allem die schweren Stürmer der Rovers. Sie dominierten zumindest die Standardsituationen gegen die leichteren Berliner.

 

Die zweite Halbzeit begann jedoch zunächst mit einem Rückschlag. Erneut sah ein Rover für ein zu hoch angesetztes Tackle die gelbe Karte. Doch auch in Unterzahl war auf die Standardsituationen verlass. Nach einer gewonnenen eigenen Gasse kurz vor dem gegnerischen Malfeld setzten die Stürmer zum Paket an und schoben in Richtung Mallinie, Jens Paleit konnte sich lösen und wuchtete sich zum ersten Versuch über die Linie. Die Erhöhung von weit außen verwandelte Gedrängehalb Sebastian Cusick sensationell und plötzlich stand es  7:0. Die Berliner waren sichtlich konstatiert und die Spielgemeinschaft sorgte durch ihre dominanten Stürmer weiter für Druck. So dauerte es nicht lang und die SG legte durch wunderbares Passspiel von Spielertrainer Dustin Heße auf Eckdreiviertel und Geburtstagskind Matthias Olbrich nach. Die Erhöhung blieb zwar diesmal aus, doch auch davon ließen sich die nun wieder vollzähligen halleschen und leipziger Spieler zu diesem Zeitpunkt nicht mehr entmutigen. Erst war es erneut ein Paket nach gewonnenem Gasseneinwurf, an dessen Ende sich Hakler Marius Falkenstein nach 7 Jahren unermüdlichem Einsatz für den Halleschen Rugbysport zu seinem ersten Versuch überhaupt nur noch über die Linie fallen lassen musste. Dann fasste sich Sebastian Cusick ein Herz, nahm den Ball nach einem angesetzten Gedränge auf, sprintete an den Berlinern vorbei, spielte den  Ball zum Geburtstagskind Matthias Olbrich, der den Ball an diesem Tag zum zweiten Mal an der rechten Seitenlinie im Malfeld ablegte. Der Schlusspunkt blieb Victor Coupard vorbehalten, der nach mehreren Stationen nach einem Gedränge den Ball bekam und diesen letztlich im Malfeld ablegen konnte. Den Berlinern gelang es nicht noch einmal für Gefahr zu sorgen und so besiegte die Spielgemeinschaft Halle/Leipzig II die Drittvertretung des Berliner RCs mit 31:0.

 

Die Rovers bleiben damit eine weitere Woche Tabellenführer und bereiten sich auf das schwere Auswärtsspiel beim Berliner SC am kommenden Wochenende vor.

 

Die Rovers bedanken sich für ein hartes Spiel bei den Gästen sowie bei den Schiedsrichtern für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben und den zum Spiel gekommen Zuschauern.

 

(Spielbericht J. H.)

 


Regionalliga Nordost

66 - 14

12.10.2019

SG Halle/ Leipzig II

vs.

RV Leipzig Scorpions


Dritter Sieg in Folge

 

Am Samstag bestritt die SG Halle/ Leipzig II ihr erstes Heimspiel in der Spielzeit 2019/2020. Zu Gast war der Lokalrivale vom RV Leipzig Scorpions.

 

Bei bestem Rugbywetter erwischte die Spielgemeinschaft aus Halle und Leipzig den deutlich besseren Start. Die Verteidigung stand sicher und im Angriff arbeitete man sich die ersten Minuten kontinuierlich in Richtung des gegnerischen Malfelds bis es letztendlich Jeffrey Santis gelang den ersten Versuch des Spiels zu legen. Auch im weiteren Verlauf des Spiels blieb die Spielgemeinschaft überlegen und setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest, ohne dass die Leipzig Scorpions für Entlastung sorgen konnten. Vollkommen verdient folgten daraufhin weitere Versuche durch Kim Wagner und Kevin Koch. Dass das Spiel weiterhin ernst zu nehmen war, zeigte bereites die nächste Spielszene. Den Ankick holten sich die Leipzig Scorpions direkt zurück, führten einen daraus folgenden Straftritt schnell aus und legten ihren ersten Versuch des Spiels. Aus der Ruhe brachte dies die Spielgemeinschaft jedoch nicht. Vielmehr antworte sie direkt wieder, dieses Mal in Person von Spielmacher Chris Harden, der im offenen Spiel die Lücke sah und sich bis ins Malfeld kämpfte. Grundlage für das starke auftreten war auch einmal mehr das starke Spiel der Stürmer, die die Gassen und Gedränge durchweg beherrschten. Sinnbildlich hierfür war der fünfte Versuch für die Spielgemeinschaft infolge eines gegnerischen Gedränges an der 5m-Linie, welches gewonnen wurde und woraufhin Gedrängehalb Martin Andernach am schnellsten reagierte und dem Ball im Malfeld platzieren konnte. Bevor es dann in die Halbzeitpause ging, gelang es den Leipzig Scorpions  nochmals eine Unaufmerksamkeit bei der Spielgemeinschaft auszunutzen um ihren zweiten Versuch zu legen. Der Pausenstand lautete somit 33:14.

 

In Pause wechselte die Spielgemeinschaft dann gleich fünf Spieler, was der Leistung jedoch nicht im Geringsten schadete und auch das gehört zu den Stärken der Mannschaft in diesem Jahr. So ging es weiterhin nur in eine Richtung und auch die Standardsituation dominierte wie bisher die Spielgemeinschaft. Der nächste Versuch fiel dann, infolge einer gewonnen gegnerischen Gasse. Die Spielgemeinschaft schaltete schnell, spielte auf die andere Seite auf, spielte den Ball wieder zurück und erneut war es Chris Harden, der die Lücke sah und seinen zweiten  Versuch des Spiels legte. Weitere Versuche folgten, nach einem zunächst beherzten Lauf über das gesamte Spielfeld von Steve Soremski, durch Max Spröte und aus dem offenen Spiel durch Samir El-Souri, Stephan Abisch und Michal Pawlak. Beim Stand von 66:14 pfiff der Schiedsrichter letztlich ab und die SG Halle/ Leipzig II fuhr den letztlich ungefährdeten ersten  Heimsieg dieser Spielzeit ein.

 

Die Rovers bedanken sich für ein stets faires Spiel bei den Gästen sowie bei den Schiedsrichtern für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben und den zum Spiel gekommen Zuschauern.

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

00 - 82

28.09.2019

SG Grizzlies/ Bruisers

vs.

SG Halle/ Leipzig II



SG Halle/ Leipzig II gewinnt auch das zweite Saisonspiel

 

Nach dem Überraschungssieg am ersten Spieltag gegen den RK 03 Berlin II reiste die Spielgemeinschaft aus Halle und Leipzig am Wochenende nach Potsdam. Dieses Mal ging es gegen die SG Grizzlies/ Bruisers, ein Gegner, der aufgrund des neuen Zusammenschlusses aus den Berlin Bruisers und der zweiten Mannschaft der Berlin Grizzlies im Vorhinein nur schwer einzuschätzen war. Klares Ziel war es jedoch auch dieses Spiel zu gewinnen und so reisten 17 Spieler SG Halle/ Leipzig II mit Respekt, aber auch selbstbewusst nach Potsdam.

 

Das Spiel verlief dann zu Beginn ausgeglichen. Es war zu merken, dass sowohl die neuformierte SG Grizzlies/ Bruisers, als auch die an diesem Wochenende krankheitsbedingt mehr zusammengewürfelte Mannschaft aus Halle und Leipzig einige Zeit benötigten, um sich aufeinander einzustellen. So ging keine der Mannschaften ein unnötiges Risiko ein und das Spiel fand die ersten zehn Minuten größtenteils im Bereich der Mittellinie statt. Mit der Zeit fand jedoch die die SG Halle/ Leipzig II immer besser ins Spiel und Übernahm Stück für Stück das Spielgeschehen. Der Ball ging sicher durch die eigenen Reihen und Lücken in der gegnerischen Verteidigungslinie wurden konsequent angegriffen. Als Fullback Martin Andernach eine solche Lücke auf dem Außenkanal dann zum ersten Versuch des Spiels verwertete und damit die Führung bescherte, platzte der Knoten bei der SG Halle/ Leipzig II endgültig. Von da an ging es nur noch in eine Spielrichtung. Ob in den Standardsituationen oder im offenen Spiel, die SG Halle/ Leipzig II machte stetig Druck und der Gegner wirkte oftmals überfordert. So folgten Versuche durch Steve Seremski nach einer Maul infolge einer Gasse sowie den Hintermannschaftsspielern Nugget, Max Spröte (mit seinem ersten Versuch beim Rugby Union überhaupt), Kim Wagner und Stephan Abisch aus dem Spiel heraus.  Folge war ein Halbzeitstand von 00:46.

 

Als es in die zweite Halbzeit ging, ließ die SG Halle/ Leipzig II auch dann nicht locker. Der stabil stehende Sturm aus Halle und Leipzig bildete eine ideale Plattform um den Ball schnell aufzuspielen. Hiergegen fand die SG Grizzlies/ Bruisers kein Mittel und es entstanden weiterhin immer wieder Lücken, die zu weiteren Versuchen führten u.a. durch Felix Siewert und die bereits genannten Spieler. Beim Stand von 00:82 pfiff der Schiedsrichter dann das Spiel ab.

 

Die SG Halle/ Leipzig II fuhr somit einen letztlich ungefährdeten Sieg ein und bleibt damit in dieser Saison ungeschlagen. Nun heißt es Kräfte sammeln. Am 12.10. steht das erste Heimspiel der Saison gegen die ebenfalls bisher ungeschlagenen Leipzig Scorpions an.

 

Die Rovers bedanken sich für ein stets faires Spiel beim Gastgeber sowie bei den Schiedsrichtern für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben und unseren Rugbydebütanten Omar Najem.

 

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

10 - 21

07.09.2019

RK 03 Berlin II

vs.

SG Halle/ Leipzig II



SG Halle/ Leipzig II gewinnt beim RK 03 Berlin II

 

Am ersten Spieltag der Rugbysaison 2019/2020 empfang der Vorjahresmeister RK 03 Berlin die SG aus Halle und Leipzig bei sich. Auch wenn die Vorbereitung auf die Spielzeit bei der SG nicht schlecht verlief, lag die Favoritenrolle vor dem Spiel klar beim Vorjahresmeister und das nicht nur, weil die SG mit gerade einmal 17 Spielern zum RK 03 Berlin II fuhr. Dennoch hatte man mit diesen 17 Spielern eine schlagfertige Truppe, die zwar mit Respekt aber keinesfall angstvoll in das Spiel ging.

 

Dass die Spieler keine Angst haben brauchten, zeigten dann auch bereits die ersten Minuten. Die SG begann mit hohen Tempo, setzte die Berliner stets unter Druck und erzwang Fehler bei den gegnerischen Spielern. So kam es zwar überraschend, aber keinesfalls unverdient, dass die SG nach wenigen Minunten zum ersten Mal jubelte, nachdem ein Befreiungskick des RK 03 Berlin II geblockt wurde, woraufhin 2. Reihe Stürmer Felix Siewert am schnellsten regierte und den Ball im gegnerischen Malfeld ablegte. Leider fiel ihm dabei der Ball scheinbar aus den Händen und die Schiedsrichterin entschied nach Absprache mit ihrem Linienrichter statt auf Versuch auf Vorball. Unbeirrt davon gewann die SG das darauffolgende gegnerische Gedränge - eines von vielen, das die Stürmer der SG im Verlaufe des Spiels noch gewinnen sollten -  an der 5m-Linie. Flanker Samir El-Souri schaltete daraufhin am schnellsten, nahm den Ball und legte ihn diesmal regelkonform ab. Die SG ging in Führung. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, die Berliner schienen nun wacher und beide Mannschaften schenkten sich nichts in einem sehr intensiven Spiel. Die nächsten Punkte erzielten dabei die Berliner aus dem Spiel heraus, nachdem sie nach mehreren Phasen den Ball schnell aufspielten und durch die Verteidigungslinie der SG durchbrachen. Die SG wirkte in dieser Phase etwas müder und musste wohl dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Hinzu kam, dass sich Gedrängehalb Noah Campe in dieser Phase das Schlüsselbein brach. Als dann wenig später die Berliner ihren zweiten Versuch legten nach einem missglückten Abspiel der SG vor dem eigenen Malfeld, war es deshalb umso wichtiger die Moral oben zu halten. Genau dies tat die SG, wenn sie den Gegner immer wieder vor der eigenen Mallinie zurückdrängte, um jeden Ball kämpfte und sich letztlich beim Stand von 10:7 in die Halbzeitpause rettete.
Die Pause tat der SG sichtlich gut. Erholt und nun mit dem Bewusstsein, dass man keinesfalls chancenlos ist knüpfte die SG nahtlos an die Leistung des Beginns der ersten Halbzeit an. Verlass war dabei wieder vollends auf den Sturm, der in den Standardsituationen den RK 03 Berlin II weitestgehend dominierte und so das ganze Spiel über eine gute Plattform bereit stellte. In der Verteidigungslinie standen in der zweiten Halbzeit nun beide Mannschaften sehr sicher, niemand wollte einen Fehler machen. Gleich zwei Mal ergab sich jedoch zumindest die Chance auf den Ausgleich für die SG; innerhalb von kurzer Zeit wurden ihr zwei Straftritte in aussichtsreicher Position zugesprochen, die Stephan Abisch leider beide Male nicht zwischen die Goalstangen setzen konnte. So blieb es zunächst beim Stand von 7:10. Damit wollte die SG sich an diesem Tag jedoch nicht zufrieden geben. Zu nahe war die Überraschung, es wurde um jeden Ball gekämpft, jeder gegnerische Angriff gestoppt und im Gegenzug immer wieder die Vorteilslinie angegriffen, bis es endlich soweit war: nach mehreren Phasen wurde der Ball aufgespielt, Samir El-Souri sah die Lücke und erzielte den zweiten Versuch für die SG. Stand 10:14 und die Überraschung war zum Greifen nahe. Mit diesen Punkten begann für die SG der wahre Kampf. Der RK 03 Berlin II wollte dieses Spiel keinesfalls verlieren und setzte zur Schlussoffensive an. Die SG stand jetzt unter Dauerdruck und konnte kaum noch für Befreiungsaktionen sorgen. Mehrere Minuten befand man sich nur noch vor der eigenen Mallinie, an der der RK 03 Berlin II immer wieder versuchte mit den Stürmer das Spiel doch noch zu drehen. Die SG hielt jedoch dagegen, drängt die Berliner immer wieder zurück, woraufhin der RK 03 Berlin II sich wieder bis zur Mallinie kämpfte, jedoch nicht darüber hinauskam. Als dann wenige Momente vor Schluss der Ball nach einer Gasse der Berliner bei der SG landete konnte Stephan Absich einen mehr oder minder missglückten Befreiungskick auffangen und nach einem Lauf über fast die gesamte Spielfeldlänge im gegnerischen Malfeld ablegen. Damit war es endgültig vollbracht. Die Schiedsrichterin beendete das Spiel, was mit 10:21 für die SG Halle/ Leipzig II ausging.

Entegen aller Erwartungen, konnte die SG somit  am ersten Spieltag der Saison den Sieg gegen den Vorjahresmeister einfahren. Nun hat die SG zwei Wochen Zeit sich zu erholen, bis es Ende September wieder nach Berlin geht, dieses Mal zu der neu formierten Spielgemeinschaft von der Bruisers/ Grizzlies II.

 

Die Rovers bedanken sich für ein hartes und stets faires faires Spiel beim Gastgeber sowie bei den Schiedsrichtern für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben.

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

57 - 24

18.05.2019

RK 03 Berlin II

vs.

SG Halle/ Leipzig II



SG Halle/ Leipzig II sichert sich Bonuspunkt beim RK 03 Berlin II

 

Am Wochenende stand das letzte Gruppenspiel in der Regionalliga Nordost an. Für die SG Halle/ Leipzig II ging es an diesem Spieltag um nicht weniger als Tabellenplatz drei in der Gruppe B. Die Ausgangslage war dabei wie folgt: Die Spielgemeinschaft lag einen Punkt hinter den Leipzig Scorpions auf Platz vier. Die SG Halle/ Leipzig II spielte gegen den Tabellenersten RK 03 Berlin II und die Leipzig Scorpions gegen den Tabellenzweiten Berliner SC. Um also überhaupt noch eine Chance auf den Sprung auf Platz drei zu haben, musste wenigstens ein Punkt gegen den RK 03 Berlin II geholt werden. Auch wenn die Vorzeichen zu Beginn des Spiels nicht die besten waren, nachdem mit Felix Böhme und Noah Campe kurzfristig zwei Leistungsträger krankheitsbedingt abgesagt haben und die Spielgemeinschaft somit mit lediglich 14 Spielern anreiste, waren alle Beteiligten hochmotiviert diese Chance zu wahren. Auf Grund des, in der Regionalliga angewendeten Holländer Modells, konnte man das Spiel dennoch mit 15 vs. 15 Spielern beginnen, da der RK 03 Berlin II einen seiner Spieler abgab.

 

Den deutlich besseren Start ins Spiel erwischten die Berliner. Nach nur wenigen Minuten spielten sie eine Überzahl am Außenkanal heraus und legten den ersten Versuch des Tages. Kurz darauf folgte der nächste Versuch in ähnlicher Manier. Spätestens jetzt war jedem klar, dass die schnell aufspielenden Berliner nicht umsonst auf den ersten Tabellenplatz liegen. Hinzu kam, dass sich George nach nicht einmal zehn Minuten eine Muskelverletzung zuzog und nicht weiterspielen konnte. Weil für die Spielgemeinschaft kein Auswechselspieler bereit stand, spielte man ab diesen Moment in Unterzahl. Einen weiteren Gegenversuch später kam dazu noch eine gelbe Karte wegen eines High Tackles. Nun spielte man die nächsten zehn Minuten mit zwei Mann in Unterzahl. So war es nicht verwunderlich, dass die Spielgemeinschaft auch weiterhin keinen Zugriff auf das Spiel bekam. Mit 39:00 ging es letztendlich in die Halbzeitpause.

 

So hatte sich die Spielgemeinschaft ihren Auftritt in Berlin nicht vorgestellt und natürlich waren die Spieler nicht zufrieden. Dennoch gab es keinen Grund aufzugeben. Von Beginn an war es das Ziel, einen Bonuspunkt zu erzielen. Dies war immer noch möglich, allerdings mussten dafür vier Versuche erzielt werden. Eine sehr schwere, aber keine unmögliche Aufgabe für die zweite Hälfte. Aus diesem Grund gab man sich kämpferisch und ging erhobenen Hauptes in die nächsten 40 Minuten.

 

Den ersten Lichtblick gab es wenige Minuten nach Wiederanpfiff.  Nach einem Gedränge kurz vor dem gegnerischen Malfeld fasste Flanker Jakob Haferland sich ein Herz und tankte sich durch die gegnerische Verteidigungslinie bis in Malfeld durch. Sichtlich motiviert und durch den Versuch beflügelt erhielt die Spielgemeinschaft von da an die Oberhand im Spiel. Die Verteidigungslinie stand besser und die Spielgemeinschaft hatte deutlich mehr Spielanteile, wodurch sie auch die eigenen Stärken im Angriff besser zur Geltung bringen konnte. Nachdem die Spielgemeinschaft sich dann wieder einmal vor dem gegnerischen Malfeld festgesetzt hatte, war es diesmal zweite Reihe Stürmer Felix Siewert, mit seinem ersten Versuch für die SG Halle/ Leipzig II, der die Spielgemeinschaft erneut jubeln ließ. Als wenig später Francesco Sabatini dann nach einem Ballverlust des RK 03 Berlin bei ihrer eigenen Gasse vor ihrem Malfeld noch am schnellsten schaltete und es schaffte den Ball im Malfeld abzulegen, war der Bonuspunkt zum Greifen nahe. Die bis dahin sichtlich überraschten Berliner fingen sich nun aber wieder und kamen selbst wieder zu mehr Spielanteilen. Folge war ihr erster Versuch in der zweiten Halbzeit. Zugleich handelte sich die Spielgemeinschaft erneut eine gelbe Karte ein, dieses Mal wegen unsportlichen Verhaltens. Davon ließ sie sich aber nicht beirren. Trotz zwei Mann Unterzahl machte die Spielgemeinschaft weiter Druck. Der Bonuspunkt sollte auf jeden Fall geholt werden und die Zuschauer sahen weiter ein Spiel auf Augenhöhe in Hälfte zwei. Als dann ein Befreiungskick der Berliner aus der eigenen Gefahrenzone über mehrere Stationen direkt wieder zurückkam und schließlich zum vierten Versuch führte, war der Jubel groß. Dass der RK 03 Berlin II kurz vor Schluss noch zwei weitere Versuche erzielte, war für die Spielgemeinschaft letztlich nicht mehr relevant. Das Spiel endete beim Stand von 57:24 aus dem die SG Halle/ Leipzig II einen verdienten Bonuspunkt mitnahmen.

 

Am Nachmittag war dann auch klar, dass dieser Punkt für Platz drei in der Gruppe B reicht, da die Leipzig Scorpions im Spiel gegen den Berliner SC ohne Punkt blieben. Somit spielt die SG Halle/ Leipzig II am ersten Juniwochenende gegen den SC Siemensstadt als drittplatzierten der Gruppe A um Platz fünf in der Regionalliga Nordost.

 

Die Rovers bedanken sich für ein hartes und ihrerseits immer faires Spiel bei den Gästen sowie beim Schiedsrichter für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt auch Flo vom RK Berlin 03 II, der 80 Minuten lang in unserem Trikot spielte sowie auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben.

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

70 - 13

13.04.2019

RU Hohen Neuendorf

vs.

SG Halle/ Leipzig II



Erste Niederlage für die SG Halle/ Leipzig II

 

Am Samstag ging es für die SG Halle/ Leipzig II zur RU Hohen Neuendorf. Der Tabellenzweite der Gruppe B ging dabei als Favorit ins Spiel, allerdings hat sich auch die Spielgemeinschaft aus Halle/ Leipzig nach den jüngsten Ergebnissen durchaus berechtigte Chancen ausgerechnet. So fuhr der leicht ersatzgeschwächte 18-köpfige Kader, der an sich nichts zu verlieren hatte, nach Hohen Neuendorf.

 

Das Spiel begann dann denkbar schlecht für die SG Halle/ Leipzig II. Nach einem Ballverlust unweit der eigenen Mallinie tankte sich nach bereits 2 Minuten erstmal ein Spieler der RU durch die Verteidigungslinie und legte den ersten Versuch. Wenige Minuten später folgte der nächste Versuch nach einem schnell ausgeführten Straftritt unmittelbar vor der eigenen Mallinie. Dennoch spielte die Spielgemeinschaft weiter mit und zwang auch den Gegner zu Fehlern. Ergebnis dieser Phase war ein gesetzter Straftritt durch Kapitän Bastian Kleinbrahm, wodurch zunächst der Anschluss wieder hergestellt wurde. Eine echte Leistungssteigerung ist damit allerdings nicht einhergegangen. Die Hohen Neuendorfer wirkten an diesen Tag wacher. Dies bewies auch der nächste Versuch. Wieder wurde ein Straftritt schnell ausgeführt und der Ball direkt im Malfeld abgelegt. Spätestens jetzt schien es so, als ob selbst die Spielgemeinschaft nicht mehr an eine Überraschung glaubte. Die Spieler ließen erstmals die Köpfe hängen, es gab kein aufbäumen gegen die drohende Niederlage. Auf dem Platz schien nun der letzte Wille zu fehlen. Die Tacklings erfolgten oftmals nur halbherzig und so entstanden Lücken in der Verteidigungslinie bzw. Überzahlsituation an den Außenkanälen. Diese nutzte die RU nun gnadenlos aus bis es 41:03 stand und der Halbzeitpfiff erklang.

 

Die Niederlage war zu diesem Zeitpunkt besiegelt, aber eine Halbzeit war noch zu spielen. Vorgabe war es nun, sich wieder aufzurappeln, zu zeigen, dass man auch Rugby spielen kann und vor allem sich nicht aufzugeben. Hervorgehoben wurden auch die positiven Dinge. Dazu zählte insbesondere das Sturmspiel bei den Standardsituation. Die komplett neu zusammenwürfelte Vordermannschaft konnte bei diesen ohne weiteres mit dem Sturm der RU mithalten. Die eigenen Gedränge wurden gewonnen und die Line-Outs funktionierten. Darauf wollte man aufbauen.

 

Der Beginn der zweiten Hälfte verlief dann auch besser als in der ersten, zumindest bestand eine längere Phase in der kein Gegenversuch gelegt wurde. Die Hohen Neuendorfer waren jedoch weiterhin das überlegende Team und die Spielgemeinschaft konnte dem nichts wirklich entgegensetzen. Nachdem die RU dann doch zwei weitere Versuche erzielten, gab es jedoch zumindest eine kurze Aufbruchphase bei den Gästen. Nach einem Line-Out zog die Spielgemeinschaft das Spiel endlich einmal in die Breite – in den letzten Spielen ein Stärke, von der an diesem Tag leider nicht viel zu sehen war – bis der Ball zu Stephan Abisch kam und dem es letztlich auch gelang den Ball im Malfeld abzulegen. Kurz darauf legte die Spielgemeinschaft noch einmal nach. Dem ging ein Ballgewinn, ein unübersichtliches Ruck und ein schnell schaltender Samir voraus, der den herausfallenden Ball aufnahm und nach einem beherzten Lauf über den halben Platz die nächsten Punkte erzielte. Den mittlerweile sichtlich erschöpften Spielern der Spielgemeinschaft gelang es jedoch nicht daran weiter anzuknüpfen, um eventuell noch einen Bonuspunkt mitzunehmen und so wurde das Spiel am Ende bei einem Stand von 70:13 abgepfiffen.

 

Die Spielgemeinschaft wird nun ihre Lehren aus dem Spiel ziehen um beim letzten Heimspiel in zwei Wochen ein besseres Bild abzugeben. Die Rovers bedanken sich für ein faires Spiel beim Gastgeber sowie beim Schiedsrichter für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt erneut auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

38 - 19

31.03.2019

SGZ Frohe Zukunft

SG Halle/ leipzig II

vs.

Leipzig Scorpions



Sieg im Derby gegen den RV Leipzig Scorpions

 

Am Sonntag hatte die SG Halle/ Leipzig ihr nächstes Heimspiel. Nachdem die Berlin Bruisers in der letzten Woche mit 93:00 besiegt wurden, kam es dieses Wochenende zum Lokalderby gegen den RV Leipzig Scorpions. Nach zuletzt drei Siegen in Folge ging die erneut voll besetzte Mannschaft mit dem nötigen Selbstbewusstsein ins Spiel und auch an Motivation mangelte es nicht, denn im Hinterkopf war immer noch die 22:23 Niederlage aus dem Hinspiel, für die man sich nun revanchieren wollte.

 

Das Spiel verlief von Beginn an so, wie es sich die SG Halle/ Leipzig II erwünscht hatte. Die Leipziger standen von der ersten Minute an unter Druck und konnten sich nicht befreien. Nicht überraschend kam somit der erste Versuch nach nur sieben Minuten. Dem ging ein gewonnenes Gedränge und eine schnelle Spieleröffnung voraus. Der Ball landete schließlich bei Ecke Spieler Matthias Olbrich, der den Ball im Malfeld ablegte. Dass die Gedränge sehr gut standen und der Ball gut durch die Reihen der Hintermannschaft lief, zeigte auch der zweite Versuch kurz darauf, welcher im Grunde genommen eine Kopie des ersten Versuchs war. Die SG Halle/ Leipzig II ließ auch danach nicht locker. Ein Straftritt kurz vor der gegnerischen Mallinie führte Chris Harden schnell aus und legte den Ball selbst direkt im Malfeld ab. Einen Gang runter zu schalten kam in der Folge scheinbar nicht in Frage. Allerdings wurde es auf dem Platz nun etwas ruppiger. Die Scorpions – wohl zu Recht unzufrieden mit der Situation – waren zunehmend frustriert. Nun ging es darum auf Seiten der SG Halle/ Leipzig II Ruhe zu bewahren. Dass dies auch der Schiedsrichter erwartete, zeigten zwei Straftritte gegen die Spielgemeinschaft wegen Meckerns. Dies änderte jedoch nichts an der spielerischen Überlegenheit. Nächster Beweis war der Versuch durch Stephan Abisch, der nach einem schönen Spielzug die Lücke zwischen zwei Gegenspielern anlief und dem Ball daraufhin im Malfeld ablegen konnte. Wie vom Spielplan vorgesehen machten die Stürmer weiterhin Druck und bereiteten die Bälle vor und die Hintermannschaft konnte von den dadurch aufkommenden Lücken profitieren. Krönung zum Ende der Halbzeit war ein Kick von Centerspieler Noah Campe Richtung Malfeld, der von Chris Harden erlaufen wurde und so den nächsten Versuch für die SG Halle/ Leipzig II markierte. Nachdem Kapitän Bastian Kleinbrahm drei von fünf Erhöhungskicks aus Teils sehr schwieriger Position traf, ging es mit dem Stand von 31:00 in die Halbzeitpause. Der erhoffte Sieg war damit zum Greifen nahe und Spielertrainer Dustin Hesse war sichtlich zufrieden. Eine Halbzeit war jedoch noch zu Spielen.

 

Die zweite Halbzeit begann dann wie die erste, jedoch mit dem Unterschied, dass nun die Scorpions spielten und die Spielgemeinschaft unter Druck stand. Offensichtlich hatten die Leipziger sich noch nicht aufgegeben. Erstmals wirklich unter Druck geratend stand die Defensive der SG Halle/ Leipzig II jedoch zunächst sicher. Als die Scorpions es dann doch bis kurz vor die Mallinie der Spielgemeinschaft schafften, wollten sie scheinbar zu viel. Ein riskanter Pass wurde von Noah Campe abgefangen, der den Ball einmal über den ganzen Platz trug und im gegnerischen Malfeld ablegte. Aber auch der erneute Versuch und die komfortable Führung von nun 38:00 brachte nicht die nötige Ruhe ins Spiel. Die Scorpions ließen nicht locker, machten weiter Druck und die SG Halle/ Leipzig II war nur noch am Verteidigen. Hinzu kamen viele Strafftritte gegen die Spielgemeinschaft, sodass man immer wieder viele Meter verlor. Für Entlastung sorgten lediglich ein paar gut gezielte Befreiungskicks. Nicht unverdient kam deshalb Mitte der zweiten Halbzeit der Anschlussversuch durch die Scorpions. Und auch danach spielten fast ausschließlich die Leipziger. Nichtsdestotrotz hielt die Spielgemeinschaft den Spielstand bis zehn Minuten vor Schluss. In einer dann turbulenten Schlussphase folgten dann noch zwei weitere Versuche für die Scorpions, begünstigt vor allem durch gute Einzelaktionen sowie zwei gelbe Karten für die SG Halle/ Leipzig II. Die Scorpions drückten nun auf den vierten Versuch, um zumindest einen Bonuspunkt mit nach  Hause zu nehmen. Die Spielgemeinschaft kämpfte jedoch weiter und tat ihnen diesen Gefallen letztlich nicht, sodass es beim Stand von 38:19 blieb.

 

Damit bleibt die SG Halle/ Leipzig II seit der Neuformierung weiterhin ungeschlagen. In zwei Wochen geht es dann zur RU Hohen Neuendorf, wo die Siegesserie fortgesetzt werden soll.

 

Die Rovers bedanken sich für ein sehr hartes, aber faires Spiel bei den Gästen sowie beim Schiedsrichter für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt erneut auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

22 - 07

09.03.2019

SGZ Frohe Zukunft

SG Halle/ Leipzig II

vs.

Berlin Grizzlies II



Erster Heimsieg im Jahr 2019

 

Nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt vor einer Woche in Trebbin fand für die Rovers diese Woche das erste Spiel vor heimischer Kulisse statt. Gegner war die zweite Mannschaft der Berlin Grizzlies. Der Tabellenletzte der Gruppe B wurde zwar in der Hinrunde mit 14:75 besiegt, jedoch zeigten die letzten Ergebnisse, dass mittlerweile eine stark verbesserte berliner Mannschaft auf dem Platz stehen würde, die nicht zu unterschätzen ist. Nichtsdestotrotz sollten die Punkte natürlich in Halle bleiben, wofür - auch Dank der neuen Spielgemeinschaft Halle/ Leipzig II - erstmals seit langem wieder 22 hochmotivierte Spieler im Kader standen.

 

Wie in der Woche zuvor dominierte die SG Halle/ Leipzig II zunächst das Spiel und setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest. Es zeigte sich aber auch, dass es das wie erwartet harte Spiel werden sollte. Auf Seiten der SG Halle/ Leipzig II machte sich dies insbesondere dahingehend bemerkbar, dass nach gerade einmal 10 Minuten bereits drei Spieler (Felix Bode, Kevin Koch und Franz Strunk) verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten. Der vollen und qualitativ gut besetzten Bank sei Dank, tat dies dem Spiel der SG Halle/ Leipzig II jedoch keinen Abbruch. Nicht überraschend kam deshalb der erste Versuch für die Spielgemeinschaft nach einem sehenswerten Box Kick in den gegnerischen Freiraum von Gedrängehalb Martin Andernach, der von Stephan Abisch aufgenommen und im Malfeld abgelegt wurde. Auch in der Folge blieb die SG Halle/ Leipzig II dran. Die Tacklings saßen und die Berliner konnten kaum für Entlastung sorgen. Folge war der nächste Versuch durch Noah Campe nach einem Gedränge kurz vor dem Malfeld der Berliner. Mehrere Handlingfehler auf beiden Seiten – zu denen sicher auch der böige Wind beitrug – ließen jedoch im Weiteren keinen richtigen Spielfluss aufkommen. Das Spiel war nun von vielen Unterbrechungen geprägt, die jedoch auch dank der erneut starken Gedränge und Gassen der SG Halle/ Leipzig II keine Gefahr für die Spielgemeinschaft brachte. Kurz vor der Pause konnte die Spielgemeinschaft um einen weiteren Versuch erhöhen. Chris Harden führte vor dem gegnerischen Malfeld einen Straftritt schnell aus, spielte zu Tobias Härter, der daraufhin den Ball im Malfeld ablegte. Mit einen für die SG Halle/ Leipzig II verdienten Stand von 19:00 ging es schließlich in die Halbzeitpause. 

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Spielgemeinschaft weiterhin überlegen, ein Straftritt brachte direkt die nächsten drei Punkte, allerdings spielte sie bei weitem nicht mehr so dominant wie in der ersten Hälfte. Beide Mannschaften provozierten viele Ballverluste, hinzu kamen einige selbtst verursachte Vorbälle, sodass kein kontinuierliches Angriffsspiel zu stande kam. Mitte der zweiten Hälfte gab die SG Halle/ Leipzig II das Spiel dann endgültig an den erstarkten Gegner ab und gerat zunehmend unter Druck. Sinnbildich in dieser Phase des Spiels war, dass der – durch viele Wechsel bedingt – neu zusammengewürfelte Sturm in den häufig vorkommenden Gedrängen das eine oder andere Mal seine sonst absolut zuverlässige Standfestigkeit verlor. Hoch anrechnen muss man der SG Halle/ Leipzig jedoch, dass sie weiterhin leidenschaftlich verteidigte, sodass die Berlin Grizzlies nahezu kein Kapital daraus schlagen konnten. Erst mit dem Abpfiff gelang ihnen, der dann auch verdiente, Anschlussversuch. Beim Stand von 22:7 beendete der Schiedsrichter danach das Spiel.

 

Die Rovers bedanken sich für ein sehr hartes, aber faires Spiel bei den Gästen sowie beim Schiedsrichter für die souveräne Leitung des Spiels. Dank gilt erneut auch den Spielern aus Leipzig, die uns tatkräftig unterstützt haben sowie unseren Rugbydebütanten Max Spröte und Felix Siewert.

 

(Spielbericht St. A.)


Regionalliga Nordost

10 - 29

02.03.2019

SG Berlin Irish/Trebbin

vs.

SG Halle/ Leipzig II



Erfolgreicher Rückrundenstart für die Spielgemeinschaft Halle/ Leipzig II

 

Nachdem es in der Hinrunde der Saison 2018/19 immer häufiger zu Personalmängeln an Spieltagen kam, haben die Rovers die Winterpause nicht nur genutzt um an ihrer Form zu arbeiten, sondern sich zugleich mit dem RC Leipzig zusammengesetzt, um über eine Spielgemeinschaft nachzudenken. Die Entscheidung, die Selbstständigkeit aufzugeben, fiel den Rovers nicht leicht. Man ist jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss für die Absicherung des Spielbetriebs notwendig ist. So kam es, dass die Rovers am vergangenen Samstag erstmals als SG Halle/ Leipzig II auf dem Spielfeld standen. Dass diese Konstellation nicht nur zweckmäßig ist, sondern auch durchaus Spaß macht und erfolgreich sein kann, haben bereits einige gemeinsame Trainingseinheiten im Vorhinein gezeigt. Mit großen Erwartungen ging es deshalb zum direkten Tabellennachbarn aus Trebbin.

 

Gleich zu Beginn des Spiels spürte man, dass die SG Halle/ Leipzig unbedingt in Trebbin gewinnen wollte. Trebbin stand von der ersten Minute an unter Druck, der Ball lief durch die eigenen Reihen und wurde vor dem Gegner behauptet. Erstmals wurde bereits nach wenigen Minuten gejubelt, nachdem der Ball nach einem Gedränge über mehrere Stationen zu Dritte Reihe Stürmer Gordon Chiu kam, der sich damit ins Malfeld kämpfte. Die Freude währte jedoch nur kurz, da zwischen Ball und Malfeld noch der Arm eines trebbiner Spielers lag, sodass der Versuch nicht gegeben wurde. Die Spielgemeinschaft ließ jedoch nicht locker und belohnte sich kurze Zeit später endgültig. Wieder war es ein Gedränge, wieder spielten die Rovers auf und diesmal gelang es Centerspieler Noah Campe den Ball sauber im Malfeld abzulegen. Dass die SG Berlin Irish/ Trebbin nicht zu unterschätzen ist, zeigte sie jedoch in der direkten Folge: Der Ankick von Halle/ Leipzig II kam postwendend zurück und plötzlich hatten auch die SG Berlin Irish/ Trebbin ihre ersten Spielpunkte erkämpft. Versunsichern ließen sich die Rovers und Leipziger dadurch jedoch nicht. Sie setzten direkt wieder dort an, wo man vor dem Gegenversuch aufgehört hatte. Das Spiel fand von diesem Moment an fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte statt. Ausgangspunkt für eine Vielzahl von guten Angriffsphasen waren zumeist die sicheren Gedränge und Gassen durch die Stürmer, die sich nicht vom ebenfalls Stark spielenden Sturm des Gegners beeindrucken ließen. In der ersten Halbzeit folgten daraus noch zwei weitere Versuche, jeweils durch unseren Kapitän und Fullback Bastian  Kleinbrahm sowie Center Benedikt Spahn. Vollkommen verdient ging es dann mit 19:05 in die Halbzeitpause. Einziger Vorwurf, den sich die neu gegründete Spielgemeinschaft machen musste, war nicht noch mehr Punkte erzielt zu haben.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich zunächst jedoch ein anderes Bild. Die SG Berlin Irish/ Trebbin hatte sich keinesfalls aufgegeben, wirkte wacher und zielorientierter, als in der ersten Hälfte und übte durchaus Druck aus. Diese Phase hielt etwa 20 Minuten an, in denen die SG Halle/ Leipzig II zwar nicht spielerisch überzeugt, allerdings auch keine Punkte zuließ und den Gegner dadurch nicht noch mehr Aufwind gab. Auch das macht ein erfolgreiches Spiel aus. Endgültig machte Verbindungsspieler Chris Harden den Sack zu, nachdem er zum vierten mal für die SG Halle/ Leipzig II den Ball im Malfeld ablegte. Dem ging ein verunglückter Befreiungskick der SG Berlin/ Irish Trebbin vor, welchen Felix Leithold bis vor die gegnerische Malline zurückbrachte. Das Spiel wurde in der Folge wieder etwas ruhiger. Ein gesetzter Straftritt durch Bastian Kleinbrahm brachte drei weitere Punkte, aber auch die SG Irish/ Trebbin durfte nocheinmal nach einer guten Einzelaktion über einen Versuch jubeln. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen, sodass eine weitere Schlussoffensive ausblieb und sich die Mannschaften beim Stand von 10:29 trennten

 

An diesen erfolgreichen Rückrundenstart soll nun in den folgenden drei Heimpielen im März angeknüpft werden. Die Rovers bedanken sich für ein hartes und faires Spiel beim Gastgeber sowie beim Schiedsrichter für die Leitung des Spiels. Dank gilt insbesondere auch den Spielern aus Leipzig, ohne die dieses Spiel womöglich gar nicht hätte stattfinden können.

 

(Spielbericht St. A.)


Regionalliga Nordost

8 - 15

17.11.2018

SGZ Frohe Zukunft

Halle Rovers

vs.

RK Berlin 03 II



Knappe Niederlage gegen den RK Berlin 03 II

 

Nach zwei Siegen in Folge spielten die Rovers diesen Samstag im Spitzenspiel des Tabellenersten gegen den –zweiten im letzten (Heim-)Spiel vor der Winterpause.

 

Punkten konnten die Rovers bereits vor Spielbeginn. In Sachen Style waren die Rovers mal wieder die bessere Mannschaft: Die Gäste hatten zwar verstanden, dass gelb sehr kleidsam ist, aber in der Kombination mit schwarz und wilden Mustern sollten sie sich doch etwas mehr an den Outfits der Rovers orientieren.

 

Spielerisch begann die erste Halbzeit für die Rovers etwas holprig und so folgte schon in den ersten zehn Minuten der erste Versuch für die Gäste. Wahrscheinlich waren die Rovers zu diesem Zeitpunkt noch von den wilden Mustern der gegnerischen Trikots irritiert. Die Verwirrung war jedoch nicht von großer Dauer, ganz im Gegenteil schienen die Rovers ab diesem Zeitpunkt deutlich konzentrierter, sodass sich nun zwei vollkommen ebenbürtige Mannschaften gegenüber standen. Es folgte eine durch Kampf und Defensivarbeit geprägte Phase, in der sich für beide Teams nur wenige Chancen herausbildeten. Eine dieser wenigen Gelegenheiten nutzten jedoch die Gästen für einen zweiten Versuch: Nach einem Durchbruch an der eigenen 22m-Linie und einem sehenswerten Lauf, der von keinem der Back Three gestoppt werden konnte legte die gegnerische Nummer 13 den Bal im Mal-Feld ab. Da die Erhöhung erneut ausblieb und es zu keinen weiteren Punkten in der ersten Halbzeit kam, ging es mit dem Stand von 0-10 in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für die Hallenser. In einer unglücklichen Situation brach sich David Kriegel, die Nummer Sieben, das Schien- und Wadenbein. Nach einer Spielunterbrechung folgte zudem kurz darauf der nächste Versuch für die Berliner. Stand: 0-15. An anderen Tagen wären die Rovers vielleicht eingebrochen, allerdings spürten sie wohl, dass trotz der Rückschläge gegen den Tabellenführer noch etwas zu holen war. Die Rovers kämpften sich zurück und waren von nun an das überlegene Team. Mehrere Vormärsche konnten nur knapp vor der gegnerischen Mal-Linie gestoppt werden. Den ersten Hoffnungsschimmer setzte schließlich Jakob Haferland nach einem verwandelten Straftritt. Nun fehlten nur noch zwei Versuche. Als im weiteren Verlauf der eingewechselte erste Reihe Stürmer Florian Mallas, nach einem schön herausgespielten Seitenwechsel, seine Qualitäten als Ecke unter Beweis stellte, war wieder alles offen. Die Rovers setzten nun alles daran, dass Spiel doch noch einmal zu drehen, jedoch fehlte es am Ende an der Durchschlagskraft und das eine oder andere mal auch an der Übersicht.

 

Gegen die Tabellen-Ersten verließen die Rovers beim Stand von 8:15 den Platz und nahmen damit zwar keine Siegpunkte, aber zumindest am Ende einen Defensivpunkt mit in die Winterpause und belegen damit weiterhin Platz zwei der Tabelle.

 

Auch die Trikotpunkte behalten die Rovers zu Hause, insbesondere da am Ende selbst das Verwirrspiel nicht mehr funktionierte und die Trikots damit wohl endgültig ihre Funktion verloren haben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste letztlich alle Trikots in der Umkleide haben liegen lassen.

 

Pech wiederrum war, dass die Rovers auch im Punkt Wagemut/ Männlichkeit/ Verletzungen überlegen waren. In diesem Sinne schicken wir beste Genesungswünsche an David ins Krankenhaus, dem es nach seiner OP den Umständen entsprechend gut geht.

 

Toller Kampf Männer!

 

~Anonymer Gastautor~

 

PS: Die Rovers bedanken sich bei der souveränen Spielleitung des Schiedsrichters und allen Gästen des Spieltags sowie der gesamten Hinrunde.


Regionalliga Nordost

38 - 21

20.10.2018

SC Siemensstadt

vs.

Halle Rovers



Glücklose Rovers verlieren in Siemensstadt

 

Am Wochenende traten die Rovers ihre nächste Reise nach Berlin an. Im Vorfeld des Spiels gegen den SC Siemensstadt bahnte sich ein knappes und spannendes Spiel an, ging doch das letzte Heimspiel gegen die Siemensstädter mit einem Punkt gewonnen und das letzte Auswärtsspiel mit einem Punkt verloren. Trotz weiterhin vieler Verletzter Spieler waren die 18 angereisten Rovers heiß darauf, nun einmal in Siemensstadt zu gewinnen.

 

Das Spiel begann auch vielversprechend. Nach ausgeglichen ersten Minuten legten die Hallenser den ersten Versuch. Dem Vorausgegangen war ein cleverer Kick von Noah zwischen die Verteidigungslinie der Siemensstädter bei dem die Hallenser am Ende schneller reagierten. Aber auch die Berliner wussten durch ein starkes Kickspiel zu überzeugen, welches oftmals nur mit Mühe verteidigt werden konnte. Insbesondere Fullback Francesco konnte jedoch zunächst schlimmeres verhindern. Allerdings währte dieser Zustand nicht sehr lange, da Francesco ohne Fremdeinwirkung nach etwa 20 Minuten vom Platz musste. Somit reihte er sich in die Reihe der verletzten Spieler ein und die Rovers standen nur noch mit nominell vier Hintermannschaftsspielern auf dem Platz. Die daraus folgenden Unstimmigkeiten nutzten die Siemensstädter eiskalt aus. Zunächst durch einen schnell ausgeführt Straftritt, dann nach einem misslungenen Befreiungskick seitens der Hallenser. Hinzu kam noch ein Straftritt, sodass es innerhalb kurzer Zeit 15:7 für die Berliner stand. Die Rovers fingen sich jedoch wieder, spielten von da an konzentrierter und mindestens ebenbürtig. Es wurde konsequenter verteidigt und der Ball ging sicherer als zuvor durch die eigenen Reihen. Verlass war zudem wie so häufig auf das starke Sturmspiel der Rovers. Belohnt wurde dies letztlich durch einen Versuch des erste Reihe Stürmers Jeffrey der zuvor durch ein starkes Zuspiel von Robert in Szene gesetzt wurde. Dies war auch gleichzeitig die letzte Aktion der ersten Halbzeit, sodass es  mit dem Stand von 15:14 in die Halbzeitpause ging.

 

Das selbst ernannte Ziel des ersten Auswärtssiegs in Siemensstadt schien somit zum Greifen nahe. Die Hallenser bewahrten ihre ruhige Spielweise und warteten auf ihre Chancen. Es schien, als könnte das Spiel jederzeit wieder gedreht werden. Doch auch die Siemensstädter ließen nicht nach und brachten die Rovers immer wieder durch gezielte Kicks in Verlegenheit und befreiten sich somit gleichzeitig aus der eigenen Gefahrenzone. Ein Straftritt brachte den Siemensstädter 3 weitere Punkte. En Versuch hätte die Rovers wieder in Führung gebracht, jedoch sollte es an diesen Tag nicht so recht funktionieren. Die Siemensstädter schafften es die Bemühungen der Hallenser zu unterbinden und setzten selbst immer wieder Akzente in der Offensive. So war es zunächst wieder ein schnell ausgeführter Straftritt, der Die Rovers auf dem falschen Fuß erwischte und Durchbruch an der Seitenlinie, der in kurzer Zeit zu zwei Versuchen für die Berliner führte. Den Rovers war in diesem Moment anzumerken, dass die Hoffnung auf einen Sieg ferner rückte. Diesen Zustand nutzten die Siemensstädter erneut aus und legten zwei weitere Versuche nach. Ein schön herausgespielter Versuch nach einer Gasse für die Rovers in letzter Minuten brachte ein zumindest versöhnliches Ende der zweiten Halbzeit. Letztlich fehlte den Rovers ein wenig das Glück gegen clever spielende Siemensstädter, die das Spiel am Ende recht deutlich mit 38:21 gewannen.

 

Der Fokus ist nun auf die folgenden Wochen gerichtet, in denen nach vier Auswärtsspielen nun drei Heimspiele anstehen. Dabei soll natürlich an die Siegesserie der letzten Saison im Heimtrikot angeknüpft werden. Die Rovers werden jedenfalls alles daran setzen die Punkte in Halle zu behalten.

 

Die Rovers bedanken sich für ein hartes und faires Spiel beim Gastgeber sowie beim Schiedsrichter für die Leitung des Spiels.

 

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

65 - 10

13.10.2018

 

Berliner SC

vs.

Halle Rovers



Deutliche Niederlage gegen den BSC

 

Am Wochenende bestritten die Rovers ihr nächstes Auswärtspiel in Berlin. Nachdem am vorherigen Wochende 12 tapfere Rovers der dritten Manschaft des Berliner RC einen starken Kampf lieferten, stand auch dieses Spiel unter keinem guten Stern. So reisten die Hallenser zwar zumindest mit einem vollständigen Team, aber ohne Einwechselspieler und ohne zahlreiche Stammkräfte in die Hauptstadt.

 

Dass es ein sehr schwerer Nachmittag werden würde, zeigte sich früh. Bereits nach wenigen Minuten führten die Berliner mit 19:0 Punkten. Während den Rovers viele einfache Fehler unterliefen, kreierten die Spieler des BSC einige Lücken in der Verteidigungslinie der Hallenser und verteidigten selbst solide. Ein Hoffnungsschimmer war zu sehen, als den Berliner doch einmal ein Fehler unterlief, Noah Campe am schnellsten reagierten und mit einem beherzten Lauf den ersten, und an diesem Tag einzigen, Versuch für die Rovers legte. Ein weiterer Versuch der Berliner und ein sehenswertes Dropgoal ließen die Hoffnungen jedoch wieder schwinden. Dennoch gaben die Rovers sich nicht auf. Sie kämpften weiter und zeigten von da an eine konzentriertere Leistung, sodass es mit dem Stand von 27:7 in die Halbzeitpause ging.

Auch in der Folge schauten die Rovers nicht nur zu, sondern spielten durchaus mit, teils ebenbürtig. Mit der Zeit schwanden allerdings die Kräfte. Nun machten sich die fehlenden Einwechselspieler bemerkbar. Während der BSC im Laufe der zweiten Hälfte 6 neue Spieler aufs Feld schickte, wirkten die Rovers zunehmend müde. Das fast fehlerfreie Spiel der Berliner führte die letzten Minuten geradezu zu Versuchen am Fließband. Das Endergebnis von 65:10 sprach am Ende für sich und war auch in dieser Höhe gerechtfertigt.


Nun heißt es für die Rovers Kraft für das nächste Spiel zu tanken und auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler zu hoffen. So ist eine Erkenntnis des Spiels, dass man mit einem vollen Kader durchaus mithalten kann. Viel Zeit bleibt allerdings nicht bis zum nächsten Auswärtsspiel. Diesen Samstag geht es nach Siemensstadt. Die Aussicht auf einen erfolgreichen Spieltag könnte das Team jedoch beflügeln.

 

Die Rovers bedanken sich beim Gastgeber für ein sehr faires und lehrreiches Spiel sowie beim Schiedsrichter für die Leitung des Spiels.

 

(Spielbericht St. A.)


Pokal Regionalliga Nordost

3 - 47

22.09.2018

SGZ Frohe Zukunft

Berliner SV 92

vs

Halle Rovers



Niederlage im Pokalhalbfinale

 

An einem angenehm kühlen Samstag waren die erste Mannschaft des BSV 92 und knapp 100 Zuschauer zum Halbfinalspiel des Pokals der Regionalliga Nord auf dem Platz der Rovers in der Frohen Zukunft zu Gast. Leider war das Stadtviertel diesmal, entgegen des Mottos nomen est omen, nicht wegweisend.

 

Gegner der Rovers war nicht eine Mannschaft aus der Regionalliga, sondern die letztjährigen Gewinner der 2. Bundesliga Ost (Saison 2017/2018). Dementsprechend kann man sich ohne Schmach eingestehen, dass die Spieler des BSV auch eine Liga größer und breiter und manche gerade zu Maschinen auf dem Platz waren. So kam es auch, dass die erste Halbzeit aus Sicht der Rovers sportlich nicht weiter erwähnenswert verlief – Halbzeitstand: 40:0.

 

Dafür konnten die Rovers unter anderen Aspekten punkten:

 

Mit den klassischen waldgrünen und gelben Trikots, passenden Stutzen und schwarzen Hosen waren die Rovers perfekt gekleidet für die herbstliche Kulisse. Weiße Hosen vermögen hingegen bei einem Spiel, das öfter mal im Matsch stattfindet, nicht zu überzeugen. In Punkto Styling also ein klarer Sieg für die Rovers.

 

Bei den Haarmoden waren sich BSV und Rovers ebenbürtig. Von glattrasiert bis Rauschebart und verschieden Frisuren und Haarlängen war bei beiden Teams alles dabei. Unentschieden.

 

Zunächst verletzte sich ein BSV-Spieler am Knie; konnte jedoch nach einer kurzen Pause – „Ist hier zufällig ein Arzt mit Eisspray?“ – ohne Probleme weiter spielen. Der Trainerspieler Dustin der Rovers zog sich hingegen eine ernsthafte Verletzung zu. Sauer ging er mit einer gebrochenen Mittelhand vom Platz. In Punkto Männlichkeit also wieder ein Sieg der Rovers.

 

So waren die Rovers, auch dank eines kleinen Mitleidsbonus‘, klare Sieger der Herzen der ersten Halbzeit.

 

Die zweite Halbzeit war dann auch sportlich sehenswerter. Diese endete quasi 7:3 für den BSV. Dem BSV gelangen keine weiteren Durchmärsche und lediglich ein Versuch. Für die Rovers verwandelte Martin einen Dropkick (Dropgoal) aus dem Spiel heraus.

 

Man hatte das Gefühl, dass der BSV damit nicht mehr ganz so glücklich war. Sie hatten sich wohl schon einen famosen Sieg von 80:0 erträumt – quasi einem Punkt pro Spielminute. Und je mehr die Rovers dem BSV entgegen stellten, desto ruppiger wurden dessen Spieler. Insgesamt musste der Schiedsrichter sehr häufig das Spiel unterbrechen und Belehrungen/ Ermahnungen aussprechen. In den letzten zehn Minuten kassierte der BSV dafür gleich zwei gelbe Karten. Ein bisschen schade, wo doch der BSV-Trainer, der am Seitenrand die ganze Zeit laut schimpfte und dafür sogar vom Schiedsrichter ermahnt wurde, am Anfang des Spiels arrogant feststellte, dass die Rovers „eben nur Regionalniveau“ spielen würden. Tja da hatten sie die Rovers wohl deutlich unterschätzt.

 

Wenn man die schmerzliche erste Halbzeit außen vor lässt, haben die Rovers knapp mit sieben (-undvierzig) zu drei verloren.

 

Tapfer geschlagen Jungs!

 

~Anonymer Gastautor~

 

PS: Die Rovers bedanken sich herzlich bei allen Gästen und dem Schiedsrichter für die souveräne Leitung des Spiels.

 


Regionalliga Nordost

75 - 14

15.09.2018

SGZ Frohe Zukunft

RC Berlin Grizzlies II

vs.

Halle Rovers


Auswärtserfolg beim RC Berlin Grizzlies II

 

Am Samstag ging es zum zweiten Auswärtsspiel der Saison zur zweiten Mannschaft der Berlin Grizzlies. Nach der ersten äußerst unglücklichen Saisonniederlage gegen den RV Leipzig Scorpions zuvor wollte das Team zeigen, was in ihnen steckt und wofür es den ganzen Sommer hart trainiert hatte. Da es sich bei den Grizzlies um ein neues Team in der Reginalliga Nord handelt und man dementsprechend noch keine Erfahrungen mit dem Gegner hatte, setzte Spielertrainer Dustin Hesse in der Vorbereitung insbesondere auf die Verteidigungsarbeit um aus einer sicheren Defensive heraus das Spielgeschehen zu kontrollieren. Das Training lief dabei stets konzentriert ab, da jeder einen Fehlstart in die neue Saison vermeiden wollte. Einziger Wermutstropfen war der Mittelfußbruch von Bastian Kleinbrahm, dem Kapitän der Rovers, der noch zuvor gegen die Scorpiens seine gute Form mit drei Versuchen unterstrich. Nichtsdestotrotz reisten die Rovers hochmotiviert und selbstbewusst nach Berlin.

Bei herrlichem Sonnenschein warteten nun 80 höchstintensive Minuten auf die 18 angereisten  Hallenser. Bereits nach den ersten Aktionen war zu sehen, dass sich beide Mannschaften an diesem Tag nichts schenken werden. An Geschwindigkeit und harten Kontaktpunkten mangelte es jedenfalls nicht. Dabei taten sich jedoch immer wieder Lücken, insbesondere bei den Grizzlies, auf. Die erste nutzte nach wenigen Minuten Kim Wagner, der den ersten Versuch des Tages legte (zwei weitere sollten Folgen). Kurz darauf  schalteten die Hallenser nach einem Ballverlust der Grizzlies schneller, sodass Stephan Abisch den zweiten Versuch nachlegen konnte. Im folgende forderte die harte - aber sehr faire - Spielweise beider Teams ihre ersten Opfer. Infolge von Verletzungen mussten Verbinder Chris Harden (Außenband) und zweite Reihe Stürmer Kevin Koch (Hand) ausgewechselt werden. So kam es auch dazu, dass Neuzugang Francesco Sabatini von den Berlin Bruisers, eigentlich Fullback, zwischenzeitlich als Flanker eingesetzt werden musste. Dies tat dem sehr guten Spiel der Rovers jedoch keinen Abbruch. Trotz ungewohnter Konstellationen beherrschte der gewohnt starke Sturm der Rovers die Gedränge und die Standardsituationen, einzig die Gassen verliefen nicht immer optimal. Durch diese sichere Basis gelang es der Hintermannschaft dann mit viel Ruhe und Überblick immer wieder die Lücken der gegnerischen Mannschaft zu attackieren und auch zu nutzen. Zunächst war es  Stürmer Daniel Weicht, der nach einem erzwungenen Ballverlust den nächste Gelegenheit zum Versuch nutzte. Mittels gut herausgespielter Durchbrüche nach Standardsituationen und im offenen Spiel erzielten die Rovers schließlich vier weitere Versuche, sodass es mit 33:00 in die Halbzeitpause ging.

 

Trotz der scheinbar sicheren Führung mussten die Hallenser in der zweiten Halbzeit vollen Einsatz abliefern. Weder gaben die Grizzlies sich auf, noch haben die Rovers diese Saison vor Geschenke zu verteilen. Am eindruckvollsten zeigte dies zunächst Matthias Olbrich der mittels einer Interception direkt nach Wiederanpfiff den nächsten Versuch legte. Durch ein sehr starkes und hartes Verteidigungsspiel, kombiniert mit sicheren Händen und wenig Ballverlusten kontrollierten die Hallenser den Gegner nun über Weite strecken. Folge waren sechs weitere Versuche in der zweiten Halbzeit, darunter unter anderem ein sehenswerten Lauf beginnend von der eigenen 22m-Linie von Noah Campe (insgesamt 3 Versuche). Dass dabei 11 von 13 Kicks den Weg zwischen die Goalstangen fanden zeigt zudem, dass die Rovers mit Jakob Haferland einen extrem sicheren Kicker in ihren eigenen Reihen haben. Dies alles minderte die Intensität des Spiels allerdings zu keinem Zeitpunkt. Dies spiegelte sich darin wieder, dass die Grizzlies stets weiterkämpften, zwei nicht unverdienten Versuche erzielten und auch die Tatsache, dass am Ende, bei einem Stand von 75:14, nur noch 13 Rovers und 14 Grizzlies auf den Platz standen. An diesem Punkt wünschen wir allen verletzten Spielern gute Besserung.

Nach diesem Spiel sind die Rovers nun zwischenzeitlich Tabellenführer in der Gruppe B der Reginalliga Nordost. Am Wochenende steht dann das erste Heimspiel der Saison an. Im Halbfinale des Reginalliga Nordost Pokals erwarten die Hallenser die Zweitligamannschaft des Berliner SV. Nach dem Coup in der letzten Pokalrunde gegen den Berliner RC II ist die Hoffnung natürlich groß eine erneute Überraschung zu erzwingen und erstmals in der Vereinsgeschichte in das Pokalfinale einzuziehen.

Die Rovers bedanken sich bei deim Schiedsrichter für die sehr gute Leitung des Spiels und den Grizzlies für ein hartes, aber sehr faires Spiel. Zudem freuen sich die Rovers über die Leistungen von Francesco Sabatini, Bubina und Markus Kothe, die allesamt ihr erstes bzw. zweites Spiel für die Rovers bestritten.

 

(Spielbericht St.A.)


Erste Niederlage im Jahr 2018

 

Am Wochenende waren die Rovers zu Gast in Siemensstadt. Im letzten Spiel der Regionalligasaison 2017/2018 wollten man durch einen Sieg gegen den direkten Ligakonkurrenten vorbeiziehen und somit zugleich die zweite Saisonhälfte ungeschlagen beenden.

 

Bei zunächst strahlenden Sonnenschein begann das Spiel auch sehr vielversprechend. Die Rovers waren in allen Belangen überlegen, der Ball wurde behauptet und lief gut durch die Reihen. Zu bemängeln war lediglich stets der letzte Pass, der häufig nicht ankam. Hinzu kam dann ein kurzer Starkregen, der sauber Pässe erschwerte. Dennoch ließen sich die Hallenser davon nicht beeindrucken und belohnten sich mitte der ersten Halbzeit mit dem ersten Versuch des Spiels durch Matthias Olbrich. Auch im weiterem Verlauf waren die Rovers drückend überlegen, wobei das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte des Gegners stattfand. Mit dem Stand von 0:5 ging es dann auch in die Halbzeitpause, in der Spielertrainer Dustin Hesse mit dem Spiel - abgesehen von der Punkteausbeute - sehr zufrieden war.

 

Gleich zu Beginn der ersten Halbzeit war jedoch zu merken, dass Siemensstadt sich alles andere als aufgegeben hat. Insbesondere durch gezielte Kicks wurden die Rovers immer wieder in ihre eigene Hälfte gedrängt. Nun sollte sich auch rächen, dass die Hallenser den Sack nicht bereits in der ersten Hälfte zugemacht haben. Die Rovers haben offensichtlich nicht mehr mit einer solchen Gegenwehr gerechnet. Nun waren es die Siemensstädter, die in ihrer Druckphase durch einen Versuch mit 7:5 in Führung gingen. Damit begnüten sie sich jedoch nicht und machen weiter Druck. Kurz nach der Führung erhöhte Siemenstadt nach einem Gedränge durch ein - in der Reginalliga nur selten gesehenes - Dropgoal. Neuer Stand: 10:5. Im Weiteren Verlauf konnten die Rovers sich zwar stabilisieren, jedoch nicht an die Leistung in der ersten Hälfte anknüpfen. Viel spielte sich nun im Mittelfeld ab, wobei auf der Seite der Rovers weiterhin die Entscheidung vor dem letzten Pass zu bemängeln war, der zu vielen Ballverlusten führte. Einen kurzen Aufschwung erlebte man jedoch, nachdem Noah Campe nach einem Befreiungskick der Siemenstädter mit einem beherzten Lauf bis zur gegnerischen Mallinie vordrang und Carlos Puttini letztlich den Versuch legt. Nun stand es 10:10. Ein Ergbnis mit dem die Rovers zwar weiterhin ungeschlagen geblieben wären, aber an Siemenststadt in der Tabelle nicht vorbeigezogen wären. Folglich spielte man auch weiterhin auf Sieg. Dass dieser nicht mehr zu holen war, war spätesten klar, als der Schiedsrichter in der letzten Minuten einen Straftritt für die Siemensstädter gab, mit der Ankündigung, dass es die letzte Aktion des Spiels ist. Mit einem starken Kick, fast von der Mittellinie, besiegelten die kämpfenden Siemensstädter die erste Niederlage in  diesem Jahr für die Rovers.

 

Mit dem Wissen, eine große Chance vergeben zu haben war die Enttäuschung selbstverständlich groß. Jedoch wurden aus dem Spiel wieder einige neue Erkenntnisse gesammelt, die wertvoll für ein erfolgreiches bestreiten der nächsten Saison sind. Mit einem 7. Platz in der Regionalliga Nordost beenden die Rovers somit die Saison.

Da das Pokalviertelfinale auf Grund des Nicht-Antretens von der RU Hohen-Neuendorf mit 50:0 für Halle gewertet wird, geht nun in die verdiente Sommerpause.


Regionalliga Nordost

40 - 15

27.05.2018

SGZ Frohe Zukunft

Halle Rovers

vs.

RC Leipzig II


4. Heimsieg in Folge für die Rovers

 

Am Sonntag stand das 4. Heimspiel für die Rovers im Jahr 2018 an. Zu Gast war die zweite Manschaft des RC Leipzig. Erwartet wurde ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar waren die Gäste ersatzgeschwächt nur mit 14 Spielern angereist, aber dennoch nicht zu unterschätzen. So befand sich auf der Gegenseite eine Mischung aus erfahrenen ehemaligen Erstligaspielern bis hin zu hoffnungsvollen Nachwuchsspielern. Dennoch gingen die Hallenser nach den letzten Erfolgen mit einer breiten Brust in das Spiel.  Für zusätzlich Motivation sorgte die 22:5 Hinspielniederlage, die es wieder gutzumachen galt.

 

Wie schon beim letzten Spiel waren die Rovers von Beginn an hellwach, jedoch mit einem Unterschied: es wurde gepunktet. Bereits nach 3 Minuten legte Inside Center Kim Wagner nach einem schönen Spielzug mit der Nummer 10 Bastian Kleinbrahm den ersten Versuch. Ein Beginn nach Wunsch für Spielertrainer Dustin Hesse. Die Leipziger zeigten sich jedoch unbeeindruckt, sodass die Hallenser im weiteren Verlauf zwar leicht überlegen, aber insgesamt zu ungefährlich waren . Auf Grund der konstant starken Verteidigung bestand aber auch zu keinem Zeitpunkt eine echte Gefahr Gegenpunkte zu kassieren. Die roversche Vordermannschaft beherrschte die Standardsituationen und auch im offenen Spiel wurde der eigene Ball im Angriff stets behauptet und in der Verteidigung erfolgreich getackelt. So kam es nicht überraschend, dass nach etwa 20 Minuten schließlich doch der zweite Versuch folgte. Wieder war es Kim Wagner - der ein bärenstarkes Spiel ablieferte - in Kombination mit Bastian Kleinbrahm. Nun war zu bemerken, dass die Hallenser gerade im offenen Spiel meist schneller agierten als die Leipziger und durch gute Spielzüge in der Hintermannschaft Lücken in der Verteidigungslinie der Leipziger kreierten. Eine davon nutzte Matthias Olbrich um den dritten Versuch im Spiel nachzulegen. Trotz des konfortablen Vorsprungs kam im Weiteren Verlauf wieder etwas mehr Unruhe ins Spiel. Zuzuschreiben war dies den Rovers selbst, indem Sie es sich durch kleinere Fehler und Unsauberkeiten am Ruck und mehreren Abseitstellungen selbst schwer machten. Die Leipziger machten somit durch Straftritte große Raumgewinne und letztlich auch verdient Ihre ersten Punkte im Spiel. Kurz darauf ging es beim Stand von 21:3 in die Halbzeit.

 

Diese tat den Rovers offensichtlich gut. Die 2. Hälfte begann wie die erste Hälfte: mit einem Versuch. Diesmal war es Noah Campe, der den Ball nach einem schönen Spielzug im offenen Spiel im Malfeld ablegte. Die Rovers hatten nun wieder die Oberhand  gewonnen und die sichtlich erschöpften Leipziger kaum noch Zugriff auf das Spiel. Die Vordermansnchaft gewann nun nicht nur eigene Scrums und Gassen, sondern auch die der Leipziger während die Hintermannschaft munter weiter aufspielte. Was dann aber folgte, sorgte sogar beim Gegner für Staunen. Nach einem Ruck an der gegnerischen 22-Meterlinie setzte Bastian Kleinbrahm  behrzt zum Crosskick an. Dieser ging genau hinter die Verteidigungslinie. Matthias Olbrich schaltete am schnellsten, fing den Ball direkt in der Luft und legte den Versuch. Ovationen gab es für diesen Spielzug sogar von den Leipzigern, die neidlos wohl vom Versuch des Jahres in der Regionalliga sprachen. Beendet war das Spiel damit aber noch nicht, jedoch war zu merken, dass die  Hitze ihren Tribut zollte. So waren die Rovers weiterhin überlegen und ließen in der Verteidigung nichts zu, kamen aber auch nicht mehr so häufig in die Nähe der gegnerischen Mallinie. Wenn es jedoch einmal so war, wurde es gefährlich. So legten die Rovers noch den sechsten Versuch des Spiels nach. Dieses mal war es Johannes Münch, der eine Lücke nutzte und den Ball im Malfeld ablegte. Zu sehen war an diesem Nachmittag auch, dass Kicker Bastian Kleinbrahm in sehr guter Verfassung ist: er verwandelte fünf der sechs Erhöhungskicks. Mit dem Ende des Spiels sank nun auch etwas die Konzentration. So schafften es die Leipziger erst nach einer Gasse an der halleschen 5-Meterlinie und später durch eine gute Einzelaktion des Leipziger Centers noch zwei Versuche zu erzielen. Bemerkenswert hierbei ist aber auch, dass dies im Ligabetrieb in der Rückrunde die ersten Gegenversuche waren, die die Rovers zuließen. Mit dem Stand von 40:15 wurde das Spiel dann abgepfiffen.

 

Die Rovers sind nun weiterhin im Jahr 2018 ungeschlagen und auf den besten Weg das beste Rückrundenteam der Liga zu werden. Nach der nicht optimal verlaufenen Hinrunde ist das Selbstbewusstein nun wieder da. Dies soll auch gleich auf das nächste Wochenende übertragen werden, wenn die RU Hohen Neuendorf im Pokal zu Gast ist. Hier kann man sich für die 66:19 Hinspielniederlage revanchieren.

 

Die Rovers bedanken sich bei den Zuschauern für ihre Unterstützung,  dem Schiedsrichter für die Leitung des Spiels und unseren Freunden aus Leipzig für ein hartes, aber sehr faires Spiel. Ein besondere Dank gilt auch Vicente Fernandez, der in seinem ersten Spiel für die Rovers bereit war, 60 Minuten lang zunächst für die Leipziger Mannschaft aufzulaufen und dann erst seine ersten Spielminuten im Roversdress bekam.

 

(Spielbericht St. A.)


Pokal

12 - 10

13.05.2018

SGZ Frohe Zukunft

Halle Rovers

vs.

Berliner RC II


                                                                      Überraschungssieg im Pokal

Nach den beiden Erfolgen in der Liga stand am Sonntag der erste große Härtetest im Jahr 2018 an. Die zweite Mannschaft des Berliner RC aus der zweiten Bundesliga war in Halle zum Pokalspiel zu Gast. Trotz der guten Leistungen der Rückrunde waren die Berliner als klarer Favorit angereist, hatte man schließlich auch noch nie gegen eine Manschaft des Berliner RC gewinnen können. Ziel war es somit gegen den Zweitligisten weitestgehend gegenzuhalten und mit Kampf und Leidenschaft ein gutes Spiel abzuliefern. Hierfür konnte Spielertrainer Dustin Hesse wieder fast aus den vollen schöpfen, auch wenn es kurzfristig noch zu zwei Krankheitsausfällen kam, weshalb die Bank erstmals 2018 nicht vollständig besetzt war, dafür jedoch qualitativ nicht minder hochwertig als in den letzten Spielen.

Entgegen aller Erwartungen spielten sich die ersten 20 Minuten in der Hälfte des BRC ab. Die Rovers schafften es immer wieder Druck auszuüben und kamen der Mallinie das eine oder andere Mal sehr nahe. Letztlich fehlte es jedoch an der Durchschlagskraft und Übersicht um auch die verdienten Punkte zu erzielen. Auf der anderen Seite arbeiteten die Berliner sehr gut im offenen Gedränge, sodass sie immer öfter an den Ball kamen und so durch gut gezielte Befreiungskicks für Entlastung sorgen konnten. So kam nun auch der BRC besser ins Spiel. Mitte der ersten Halbzeit ist es dann auch geschehen, nach einem Gedränge an der eigenen 5-meter Linie schaffte es einer der Stürmer des BRC durchzubrechen und legte beim gefühlt ersten Angriff den ersten Versuch des Spiels für den BRC. Hiervon ließen die Rovers sich jedoch nicht beeindrucken, schließlich war man auf ein sehr schweres Spiel eingestellt und zeigte bis dahin die wohl beste Leistung in dieser Saison. Im weiteren Verlauf gestaltete sich ein sehr offenes Spiel. Die Hallenser kämpften um jeden Zentimeter, vor allem die Stürmer konnten bei den Standardsituation gegen die sehr starke Vordermannschaft des BRC überzeugen und mithalten. Im offenen Gedränge zeigte sich jedoch die Erfahrung des Zweitligisten, der sauber und schnell  am Ruck arbeitete und somit den Rovers das eine oder andere mal den Ball klaute, während man selbst nur selten an den gegnerischen Ball kam. So legten die Berliner noch in der ersten Halbzeit direkt nach einem Gedränge den zweiten Versuch nach. Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit gelang dann durch einen guten Spielzug nocheinmal der Durchbruch, der den Rovers fast den hochverdienten Anschluss gebracht hätte. Kurz vor der Mallinie wurde Felix Bode jedoch noch von einem Gegenspieler erwischt. Doppelt schmerzlich war dieser Moment, weil "Bodo" sich dabei eine Rippe brach und in der Halbzeit ausgewechselt werden musste. Da beide Erhöhungskicks des BRC nicht das Ziel erreichten, ging es mit dem Spielstand von 0:10 in die Halbzeitpause.

 

Bereits der Beginn der zweiten Halbzeit ließ die Hoffnungen der Rovers wieder steigen. Nach einen der wenigen Fehler im offenen Spiel, bei dem die Berliner einen unsauberen Pass spielten, schalteten die Hallenser schnell. Der Ball wurde aufgenommen, nach außen zu Noah Campe gespielt, der mit einem beherzten Lauf von der Mittelinie den gegnerischen Spielern keine Chance ließ und so durch seinen ersten Versuch für die Rovers die Spannung im Spiel aufrecht erhielt. Bastian Kleinbrahm setzte zudem den Erhöhungskick, sodass es nun 7:10 stand. Nun glaubten wirklich alle, dass die Sensation tatsächlich möglich ist. Dafür sprach auch dieses mal wieder die stark besetzte Bank der Rovers, die es ermöglichte auch in der zweiten Hälfte ohne Leistungsabfall weiterzuspielen. So gelang es den Hallensern wie zu Beginn der ersten Halbzeit den BRC weitestgehend aus der eigenen Spielhälfte zu halten und selbst immer wieder für Gefahr zu sorgen. Wie Mitte der Halbzeit, als nach einem offenen Gedränge schnell aufgespielt wurde, der Ball zu Bastian Kleinbrahm kam, welcher geschickt mehrere Verteidiger band und dann mit viel Übersicht zu Stephan Abisch spielte, der dann den zweiten Versuch für die Rovers legen konnte. Spielstand 12:10. Damit hatten vorher nur die wenigsten gerechnet. Noch waren allerdings 20 Minuten zu spielen und es zeigte sich, dass die Berliner nicht nach Halle gefahren sind um mit leeren Händen wieder nach Hause zu fahren. Das Spiel stand von diesem Moment an auf Messers Schneide. Der BRC machte Druck und die Rovers verteidigten leidenschaftlich. Sinnbildlich stehen hierfür die letzten Minuten des Spiels. Nach einer Gasse vor dem eigenen Malfeld standen sich beide Mannschaften minutelang vor der eigenen Mallinie gegenüber. Die Berliner setzten auf ihren starken Sturm und griffen mehrere male die Mallinie an, schafften es jedoch nicht bis dahin. Auf der anderen Seite kamen die Rovers nicht an den Ball, sodass die Spannung kaum auszuhalten war. Nach 5 kräftezehrenden Minuten schaffte man es schließlich doch die Berliner zurückzudrängen und das Spiel wurde abgepfiffen. Die Sensation war perfekt. Erstmals gewann eine hallsche Manschaft gegen den BRC.

 

Voller Euphorie und mit etwas Wehmut löste Kapitän Florian Mallas auch direkt seine Wettschulden ein. Er kündigte vorher an infolge eines Sieges seinen "Zweijahresbart" abzurasieren. Mit diesem Sieg zeigten die Rovers nun ihr Potential und ihre Konkurrenzfähigkeit auch für die kommende Saison. Weiter geht es jetzt im Pokal gegen die RU Hohen Neuendorf, gegen die das letzte Spiel mit 19:66 verloren ging. Nach diesem Sieg und einem kaum wiederzuerkennenden Kaptitän im Rücken scheint ein weiterer Erfolg jedoch alles andere als ausgeschlossen.

 

Die Rovers bedanken sich bei den Zuschauern für ihre Unterstützung,  dem Schiedsrichter für die Leitung des Spiels und dem Gegner aus Berlin für ein hartes, aber faires Spiel.

 

(Spielbericht St. A.)


Regionalliga Nordost

46 - 0

28.04.2018

SGZ Frohe Zukunft

Halle Rovers

vs.

SG Berlin Irish/Trebbin


Nächster Erfolg gegen die SG Berlin Irish/ Trebbin

 

Nur eine Woche nach dem Spiel gegen die Berlin Bruisers war am Samstag bei bestem Rugbywetter die SG Berlin/ Trebbin am SGZ in Halle zu Gast. Die Rovers gingen als Favorit ins Spiel, hatte man das Hinspiel doch 79:7 gewonnen. Dennoch war man auf ein schweres Spiel gefasst, so zeigten die letzten Ergebnisse der Spielgemeinschaft, dass auch in Trebbin in den letzten Monaten hart gearbeitet wurde. Eine Portion Ungewissheit trug zudem die Personalsituation der Rovers bei, so fehlten insbesondere in der Hintermannschaft einige erfahrene Spieler und Leistungsträger, sodass mehrere Spieler auf für sie ungewohnte Positionen spielen mussten und der erst einmal beim Training erschienen Stewart McDowall direkt in der Startformation rückte. Mithin ging man also mit viel Selbstbewusstsein und dem nötigen Respekt ins zweite Spiel der Rückrunde.

Anders als im letzten Spiel war die Mannschaft von Beginn an voll auf der Höhe. Zwar war zu bemerken, dass die Hintermannschaft bunt durchgemischt wurde und einige Spielzüge benötigte um sich aufeinander einzustellen, doch war auf der anderen Seite kein vorbeikommen an der Verteitigungslinie der Rovers. Dem Gast aus Trebbin wurde kein Zentimeter geschenkt. Auch in den Standards waren die Rovers den Gästen überlegen, Gedränge und Gassen gingen fast ausschließlich an die hallesche Vordermannschaft. So war es die Nummer 10 Chris Harden, die nach einem Gedränge die Lücke in der Verteidigung der Spielgemeinschaft sah und die Rovers in Führung brachte. Der nächste Versuch folgte im Zusammenspiel der beiden halleschen Flanker. Nach einem weiten Gasseneinwurf an der 5-Meter-Linie der Gäste, schaltete David Kriegel am schnellsten und spielte den Ball zu Spielertrainer Dustin Hesse, der die Lücke nutzte und so punkten konnte. Dass die Gassen funktionierte zeigte auch der nächste Versuch: Einwurf - Maul - Spieleröffnung und am Ende der erste Versuch im ersten Spiel für unseren neuen Spieler Stewart McDonall. Auch der vierte Versuch folgte nach einem Standard. Nach dem Gedränge wechselte Chris Harden die Seite, bekam den Ball und konnte spielte ihn zu Felix Bode, der den Versuch machte. Danach gin es hochverdient mit 22:0 und dem gesicherten Bonuspunkt in die Halbzeitpause.

Spielerisch gab es in der zeiten Hälfte kaum Veränderungen. Die Spielgemeinschaft war zumeist in ihre eigene Hälfte zurückgedrängt und die Rovers machten Druck. So war es nur konsequent, dass weitere Versuche folgten. Zudem zeigte es sich, wie wertvoll ein gut besetzte Bank sein kann. Zunächst durch den eingewechselten Kim Wagner, nach einer schönen Spieleröffnung nach einem Gedränge einen Versuch erzielte, danach durch Carlos Puttini, der im offenen Spiel die Lücke sah und nutzte. Auch der nächste Versuch - wieder einmal infolge eines Gedränges an der gegnerischen Mallinie - wurde durch einen Einwechselspieler, nämlich Anton Sürmann erzielt. Den Abschluss setzte letztlich Jakob Haferland (auch er wurde in der zweiten Hälfte eingewechselt), der nach einem missglückten Befreieungskick der Spielgemeinschaft am schnellsten schaltete und den Ball im Malfeld ablegen konnte. Mit einem Stand von 46:0 wurde das Spiel letztlich abgepfiffen.

 

Mit dem zweiten Sieg infolge zeigen die Rovers nun also, dass die Formkurve nach der Hinrunde nach oben geht. Dass in zwei Spielen zudem kein Versuch zugelassen wurde, beweist auch, dass die Arbeit in der Winterpause an der Verteidigung Früchte getragen hat. Jetzt freut man sich auf ein spielfreies Wochenende um dann die die zweite Mannschaft des Berliner RC im Pokal empfangen zu dürfen.

 

Die Rovers bedanken sich bei den Zuschauern für ihre Unterstützung,  dem Schiedsrichter für die Leitung des Spiels und den stark verbesserten Spielern aus Trebbin für ein hartes, aber faires Spiel.

 

(Spielbericht St. A.)

 


Regionalliga Nordost

47 - 3

21.04.2018

SGZ Frohe Zukunft

 

Halle Rovers

vs.

BSC Bruisers


Heimsieg beim Spiel gegen die BSC Bruisers

 

Am Samstag war es nun endlich soweit, nach einer nicht immer nach Plan verlaufenen Rückrundenvorbereitung begann für die Rovers aus Hallen die zweite Phase der Saison 2017/2018. Vor allem die schlechten Witterungsbedingungen und der immer wieder gesperrter Platz störten die Trainingsphase im Winter. Aufgrund des Einsatzes und der Kreativität des Trainerteams konnte dennoch zumindest regelmäßig – wenn auch nicht immer nach Plan – trainiert werden um sich den nötigen Feinschliff für die Rückrunde zu holen. So blickten die Rovers doch zuversichtlich auf das erste Heimspiel im Kalenderjahr 2018.

 

Zu Gast waren die BSC Bruisers. Mit dem Tabellennachbern hatte man aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen, wurde das Hinspiel doch 21:22 in Berlin verloren. Nach einer insgesamt nicht zufriedenstellenden Hinrunde waren die Rovers nun jedoch hochmotiviert einige Fehler aus der der zweiten Jahreshälfte 2017 wiedergutzumachen. 

 

Die äußeren Bedingungen hätten hierfür kaum besser sein können. Bei strahlenden Sonnenschein begann nun endlich am Samstag, den 21.04., um 14 Uhr die Rugbysaison für die Spieler aus Halle. Dass sich jedoch auch die Berlin Bruisers etwas ausgerechnet haben, war direkt zu Beginn des Spiels zu sehen. Nach wenigen Minuten verwandelten sie einen Straftritt und lagen somit mit 3 Punkten in Führungen. In der Hinrunde hätte man sich hiervon vielleicht noch aus der Ruhe bringen lassen, nicht jedoch diesen Samstag. Die Rovers antworteten mit 2 Versuchen in kurzer Zeit. Die erste Erhöhung missglückte noch, die zweite ging zwischen die Goalstangen, sodass es nun 12:3 stand. Von da an zeigten die Rovers eine stabile Leistung, ließen in der Verteidigung nichts zu und lagen bis zur Halbzeitpause noch 2 Versuche nach. Mit einem Stand von 26:3 ging es in die Pause.

 

In der zweiten Halbzeit machte sich nun sicherlich auch bemerkbar, dass die Bank der Rovers voll besetzt war mit talentierten und motivierten Spielern. Die Bruisers standen ständig unter Druck. Sowohl die eigenen als auch die gegnerischen Gedränge und Gassen wurden durch die Stürmer der Rovers beherrscht. Der Gegner konnte sich kaum aus der eigenen Spielfeldhälfte befreien und so legten die Hallenser noch 3 weitere Versuche samt Erhöhungskicks nach, Endstand 47:3.

 

Mit dem Ergebnis und der Spielweise sind die Rovers natürlich sehr zufrieden und arbeiten nun weiter

daran, dass dies erst der Beginn einer langen Siegesserie im Jahr 2018 war.

 

Die Rovers bedanken sich auch bei den Zuschauern und den Gästen aus Berlin, die bis zum Schluss gekämpft und stets sehr fair gespielt haben.

 

(Spielbericht St. A.)

 


Spielbericht vs Stahl Hennigsdorf/ RU Hohenneuendorf II (23.04.17)

 

Die Rovers XV verlieren auf heimischem Platz knapp gegen die Spielgemeinschaft aus Henningsdorf und Hohen Neuendorf II, erhalten aber einen Defensiv-Bonuspunkt ob starker Verteidigungsleistung.

 

Des selbst gesteckte Ziel eines Sieges über die Tabellennachbarn konnte die 15er-Herren-Mannschaft der USV Halle Rovers nicht erreichen. Nach leichter Überlegenheit der Rovers in der Anfangsphase gelang den Rovers in der ersten Hälfte der erste Versuch des Spiels. Nachdem der Ball aus der Gasse gespielt wurde, konnte Daniel Weicht nach zwei kurzen pässen von Anselm Siegel und zuvor Johannes Diepholz in das gegnerische Malfeld einlaufen und durch Ablegen des Balles hinter den gegnerischen Gol-Stangen die ersten fünf Punkte für die Rovers sichern. Gewohnt sicher verwandelte Jakob Haverland auch die Erhöhung, wodurch die Rovers mit sieben zu null in Führung gehen konnten.

 

Daraufhin fanden die Gäste aus Henningsdorf/Hohen Neuendorf immer besser ins Spiel und konnten mit ihrer starken Verteidigungsarbeit weitere Punkte der Rovers verhindern. Durch einen Strafkick erhielten auch sie ihre ersten Punkte (3) und es blieb ein hartes Spiel, in welchem sich die Kontrahenten auf Augenhöhe begegneten. Beide verteidigten schnell und sicher, sodass die Zuschauer*Innen erst in der zweiten Halbzeit den zweiten Versuch des Spiels sahen. Dieser entstand, als die Gäste nach einem Gedränge ihre Spielrichtung schnell verlagerten und die hallenser Verteidigung so auf der kurzen Seite überraschen konnten. Auch die Erhöhung dieses Versuches traf der Kicker der Spielgemeinschaft, wodurch der Spielstand nun sieben zu zehn aus Sicht der Rovers lautete.

 

Trotz engagierter Endphase und einigen Durchbrüchen durch die erste Verteidigungsreihe konnten die Rovers die Niederlage nicht mehr abwenden, sodass es nach insgesamt ca. 82 Minuten immer noch sieben zu zehn für die Gäste hieß.

 

Die Niedergeschlagenheit der Rovers weilte aber nicht allzu lange als Trainer Dustin Heße nach dem Spiel die richtigen Worte fand und er und seine Spieler immerhin mit dem Defensiv-Bonuspunkt (weniger als vier Versuche zugelassen) vom Platz gehen konnten.

 

Insgesamt liegen die Rovers nun direkt vor der SG Henningsdorf/Hohen Neuendorf auf Platz vier der Tabelle und empfangen am kommenden Sonntag die Mannschaft des Berliner SV 92. Auch das kommende verspricht ein knappes, spannendes Spiel zu werden, in dem zumindest ein Bonuspunkt erreichbar zu sein scheint, nachdem sich die Rovers im Hinspiel mit 5:19 geschlagen geben mussten.

(Bericht: B.K.)


Regionalliga Nordost

14 - 10

19.03.2017

SGZ Frohe Zukunft

SG VRC/BSC II


Die USV Halle Rovers entschieden am vergangenen Sonntag ein bis zum Schluss enges Spiel gegen die SG VRC II/BSC II mit 14:10 für sich und konnten sich so die Qualifikation für die Finalrunde der Regionalliga Nordost sichern.

 

Am Sonntag war es nach einer holprigen Saisonvorbereitung endlich soweit. Es stand auf heimischen Platz im Sport- und Gesundheitszentrum das erste Spiel des Jahres an. Aufgrund des nasskalten Wetters und der verzögerten Bauarbeiten an der Flutlichtanlage musste das Trainerteam in der Saisonvorbereitung immer wieder Improvisationstalent beweisen. So lief man dem Plan zwar hinterher, war aber guter Dinge den notwendigen Sieg holen zu können. Zu Gast war an diesem Nachholspieltag die Spielgemeinschaft der Zweitvertretungen des Veltener RC und des Berliner SC. Das Spiel musste im vergangen Oktober wegen Dauerregens und nicht bespielbarem Platz ausfallen.

 

Die äußeren Bedingungen am Sonntag standen allerdings unter kaum besseren Vorzeichen. Das Geläuf war vom Regen aufgeweicht und es war ein Spiel mit vielen Handlingfehlern und Standards zu erwarten. Trotz eines vollen Kaders gab es auf einigen Positionen ungewohnte Personalien, sodass die Rovers mit einigen Ungewissheiten in das Spiel gingen.

 

Die Gäste hoch motiviert angereist und wollten den Kampf um die Punkte so eng wie möglich gestalten. So kam es in der ersten Halbzeit dazu, dass die tapferen Zuschauer eine Anfangsphase sahen, die von intensiven Kotaktpunkten geprägt war. Nach einem Regelverstoß in der eigenen 22 setzte die berliner-brandenburgische Spielgemeinschaft den Ball auf die Stangen und ging mit 0:3 in Führung. In der Folge dauerte es eine Weile, bis die Rovers sich ihren Boden zurück kämpften. Erst zur Halbzeitmitte fand man mit dem einen Paket eine Antwort auf beherzt verteidigende Gäste. Tobias Härter legte zum Versuch ab und Kicker Jakob Haferland erhöhte auf 7:3. Dies sollte auch der Halbzeitstand sein, da die Rovers trotz erhöhter Spielanteile und einiger Durchbrüche nicht mehr zu punkten kamen.

 

Auch zu Beginn von Hälfte zwei gab es viele Kontaktpunkte und Gedränge, die vor allem beide Sturmreihen ermüdeten. Ein Spiel in die Breite war bei wieder einsetzendem Regen kaum erfolgreich. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Rovers erneut nach einem Standard zu Punkten kamen. Nach einem 5-Meter-Gedränge fasste sich Gedrängehalb Martin Andernach ein Herz und nutzte Lücke nahe der Situation und konnte die Führung auf 12:3 ausbauen. Wieder gelang es Jakob Haferland 2 Punkte oben drauf zu packen. Allerdings konnten die Hausherren dieses Momentum nicht nutzen. Die Gäste bedienten sich ihrerseits jetzt eines raumgreifenden Kickspiels. So kam es, dass nach einem tiefen Kick in die hallesche Hälfte der dem Ball nachjagende Spieler nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Frederking entschied auf Strafversuch und gelbe Karte. Nun stand es 14:10 aus Sicht der Rovers und man war 10 Minuten in Unterzahl. Von nun an stand das Spiel immer auf der Kippe und beide Mannschaften warfen alles in Waagschale, sollten aber zu keinen Punkten mehr kommen.

 

„Mit dem Sieg sind wir natürlich zufrieden, da wir unser Ziel, mindestens Fünfter zu werden, erreicht haben. Grundlage für den Sieg waren vor allem die souveränen Standardsituationen. Am offenen Spiel werden wir bis zum letzten Hinrundenspiel bei der SG Stahl Brandenburg intensiv arbeiten müssen“, resümierte Spielertrainer Dustin Heße.

 

Die Rovers bedanken sich beim Schiedsrichter für die sichere Leitung des Spiels und bei der SG VRC II/BSC II, die als Trost immerhin den Defensivbonuspunkt mitnahmen, für das faire und knappe Spiel.

 

(Bericht: DH)


2. Bundesliga Ost

32 - 10

16.04.2016

SGZ Frohe Zukunft


Heimsieg gegen den Berliner SC – 32:10

 

Die Rovers XV gewinnen mit Saisonbestleistung zuhause und holen hochverdient sogar noch den Offensivbonuspunkt (4 Versuche). Ziel war es, die 0:7 Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut zu machen. Der BSC hatte vor dem Spiel lediglich sechs Punkte mehr in der Tabelle und es gab in den vergangen Begegnungen oft knappe Ergebnisse.

 

Es war klar zu sehen, dass die Trainingsvorbereitungen von Spielertrainer Dustin Heße auch auf dem Feld Früchte trugen. Die Verteidigung in Linie und das Vorrücken zum Gegner funktionierte sehr gut und nahmen den Berlinern oft den Raum zum spielen. Der Sturm der Hallenser machte großen Druck und dominierte das Gedränge. In der Hintermannschaft lief der Ball schnell durch die Reihen und generierte viel Raumgewinn. Die vier Versuche der Rovers erzielten Anselm Siegel, Bastian Kleinbrahm, Jakob Haferland und Paul Fellmuth. Insbesondere Kapitän Jakob Haferland zeigte eine gute Leistung. Er erzielte neben seinem Versuch, 3 von 4 Erhöhungen und zwei Straftritte von teils sehr schwierigen Positionen. Zudem versuchte Stürmer Felix Böhme eine spezielle Taktik, in dem er sich eingewickelte Minisalamis in die Stutzen steckte, um immer Energie tanken zu können.

 

Die Hallenser erkämpften sich damit fünf Punkte in der Tabelle (4 für den Sieg, 1 Offensivbonuspunkt) und rücken auf einen Punkt an den Berliner SC in der Tabelle heran. Gegen die Mannschaft aus Dresden am kommenden Sonntag (24.04.16) wird es sehr schwer, doch der Kampfgeist ist geweckt und das Feiern nach einem Sieg macht Geschmack auf mehr.


2.Bundesliga Ost

14 - 49

Rovers vs BRC II

03.04.2016


Halle verliert gegen Favoriten mit 14 - 49

 

Am Sonntag, den 03.04.16 begann für die Rovers die Rückrunde in der 2. Bundesliga Ost mit einem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Berliner Rugby Clubs.

 

Im Vorfeld war klar das die Berliner, vierter der Liga und 23 Punkte mehr als die Gastgeber, als Favorit in die Partie gehen werden. Doch war den Rovers auch bewusst, dass die erste Mannschaft der Gäste in St. Pauli mit 29:5 verloren hatten und man sich mit Mut und Zuversicht der Herausforderung stellen musste.

 

Das Spiel begann auch genau mit dieser Einstellung, keine fünf Minuten nach dem Ankick standen die Hallenser auch schon vor der Mallienie des Gegners und verpassten nur knapp den ersten Versuch durch eine gut gesetzte Maul. Im weiteren Spielverlauf erarbeiteten sich jedoch die Berliner immer mehr Spielanteile und brachten die Hallenser Verteidigung mit guten Täuschpässen und Scherenläufen durcheinander. Dadurch legten sie den Ball mehrmals im Malfeld der Gastgeber ab. Denn Rovers gelangen zwei Anschlussversuche durch Tobias Härter und Felix Bode, die beide durch den Kapitän Jakob Haferland erhöht wurden.

 

Das Endergebnis von 14:49 war für die Hallenser in einer Sicht eine Enttäuschung, jedoch war der Wille und der Spaß am Spiel deutlich zu spüren. Die nächste Aufgabe wartet nun am Samstag, den 09.04.16, auswärts in Jena zum USV-Duell.


20.03.2016 - Pokalspiel SV Stahl Hennigsdorf/RU Hohen Neuendorf vs. USV Halle Rovers - 20:5

 

Die Rovers verloren die erste Pokalrunde gegen die SV Stahl Hennigsdorf/RU Hohen Neuendorf und sammelten im ersten Spiel des Jahres wichtige Erfahrung.

 

Die ersten 15 Minuten starteten die Rovers druckvoll und konnten dank dem starken Sturm dem Gastgeber durch viele gute Phasen gut zusetzen. Auch defensiv wurde gute Abwehrarbeit geleistet und das Spiel war zunächst geprägt von harten Tacklings und viel umkämpften Rucks. Doch die erste gute Chance gehörte dem Gastgeber, welcher erst knapp vor dem eigenen Malfeld gestoppt werden konnte. Danach hatten die Rovers noch Glück, dass die SV Hennigsdorf/Hohen Neuendorf einen Straftritt kurz vor der eigenen 22 nicht nutzen konnte. Ein erneuter Straftritt für den Gastgeber brachte 10 Minuten später die ersten Punkte des Spiels. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber durch einen Versuch ihre Führung auf 8:0 ausbauen, auch weil die Rovers durch eine gelbe Karte in der Hintermannschaft an Schlagkraft einbüßten.

 

Die zweite Hälfte begann wenig verheißungsvoll mit einem Versuch für das gegnerische Team, womit sich das Ergebnis auf 13:0 erhöhte. Trotz vieler Unterbrechungen und zwei gelber Karten vom Schiedsgericht (für beide Mannschaften) behaupteten die Rovers zwar häufig den Ball und versuchten auch durch Malls und kluge Spielzüge zu dominieren. Dies führte aber kaum zu gefährlichen Situationen und wurde nicht durch Punkte belohnt. In der letzten Konsequenz fehlten den Rovers häufig die Idee, um die Lücken des Gegners entscheidend nutzen zu können. Der Gegner wußte dagegen seine wenigen Chancen gut zu verwerten und konnte seine Führung auf 20:0 (Versuch und Erhöhung) ausbauen. Immerhin wurde dann in den letzten 10 Minuten der Ball aus einer Standardsituation schön über drei, vier Hände schnell auf den Wing herausgespielt, welcher dann mit hoher Geschwindigkeit dem Gegner davon laufen konnte und noch 5 Punkte für die Rovers einholt. Die Rovers bedanken sich anschließend für das harte Spiel und wünschen dem Gastgeber viel Erfolg in der weiteren Pokalrunde.

 

Im nächsten Spiel der 2. Bundesliga (Ost) treffen die Rovers dann auf dem eigenen Rasen auf den Berliner RC II und wollen ihre Erfahrungen aus dem Spiel mitnehmen, um im Angriff mehr Akzente setzen zu können.

(Bericht von Mathias H.)


2. Bundesliga Ost

USV Halle Rugby Rovers

17 : 49

(HZ 17:14)

USV Potsdam


Es war ein Spiel mit zwei Gesichtern. Die erste Halbzeit gehörte den Rovers, die durch zwei Versuche und einem Straftritt in Führung gegangen waren. Die Verteidigung stand und viele Bälle wurden in den Rucks erobert. Die zwei Versuche entstanden durch gut gezielte Kicks des Rovers Kapitäns Jakob Haferland über die Potsdamer Abwehr und die nicht sicheren Back Three der Brandenburger. Doch die zweite Halbzeit war unter der Kontrolle der Gäste. Zwei längere Pausen, hervorgerufen durch eine schwere Verletzung eines Rovers, brachte die Heimmannschaft aus ihrer Konzentration. Die Hintermannschaft der Adler organsierte sich besser als in der ersten Hälfte und überannte die entkräfte Verteidigungslinie der Rovers, was zu fünf weiteren Gegenversuchen führte und den Sieg für die Potsdamer bedeutete. Wir bedanken uns für ein weitgehendes faires Spiel und den mitfieberenden Zuschauern neben dem Feld.


2. Bundesliga Ost

USV Halle Rugby Rovers

3 : 62

Veltener RC


Nach einer guten ersten Halbzeit (3:19) mit vielen guten Tackels und gefährlichen Kicks, mussten sich die Rovers den Spitzenreitern der 2. Bundesliga Ost in der zweiten Halbzeit geschlagen geben. Das schnelle und harte Spiel in den ersten Minuten holte sich am Ende ihren Tribut und brachte die Spieler der Rovers an ihre körperlichen Grenzen, so konnten die Gäste aus Velten immer wieder die Lücken nutzen und Versuche legen. Unsere Hallenser konnten aber wieder wichtige Erfahrungen sammeln und freuen sich auf das Spiel am nächsten Samstag gegen den USV Potsdam.


Die Rovers verlieren ihr 3. Saisonspiel


Am 19.09.2015 bestritten die Rovers ihr 3. Saisonspiel, dafür ging es auswärts nach Berlin gegen den BRC 2. Im Vorhinein war klar, dass dieses Spiel für die Hallenser keine leichte Aufgabe wird und nicht nur viel Fitness und Stärke, sondern auch Willenskraft bis zur letzten Minute verlangt. Der BRC 2 fuhr mit einem kräftig und solidem Sturm, sowie einer jungen und schnellen Hintermannschaft auf.

 

Die Rovers starteten etwas schleppend in das Spiel und brauchten etwas Zeit um sich auf den Schiedsrichter einzustellen. Die Berlin hingegen waren von Anfang an hell wach und versuchten schnell Punkte zu machen, doch auch Sie mussten sich erst auf den Offiziellen einstellen. So blieben die ersten Minuten für beide Mannschaften ohne Punkte. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten fanden die Rovers ins Spiel und konnten dem Angriffen der Berliner etwas entgegensetzen. Zwar hatten die Hallenser auch hin und wieder den Ball, konnten dies allerdings nicht so effektiv wie der BRC 2 nutzen.

 

Die Standartsituation konnten anfänglich beide Mannschaften für sich entscheiden, doch mit der Zeit dominierten die Berlin und gewannen durch schnelles Agieren gegnerische Gassen und klauten Bälle im offenem Spiel . Daraufhin ließen die ersten Punkte für den Gastgeber nicht lange auf sich warten. In der ersten Hälfte konnte Halle durch einen gesetzten Strafkick punkten, allerdings hieß es zur Halbzeit deutliche Führung für den BRC.


In der zweiten Hälfte sah es für die Rovers immer schlechter aus. Sie konnten weder durch einen Versuch, noch durch gesetzte Strafkicks Punkte erzielen. In der Verteidigung stimmte die Zuordnung nicht mehr und es taten sich Lücken auf. Die Berliner knüpften souverän an ihre Leistung aus der ersten Hälfte an und nutzen die Schwächen des Gegners gekonnt aus. Durch schnelle Spielverlagerung legte der Gastgeber Versuch um Versuch. Die Hallenser fanden nicht mehr zurück ins Spiel und so stand zum Ende ein klares 67:3 für den BRC 2.

 


Rovers verlieren in Velten


Nach langer Saisonvorbereitung mit vielen Ungewissheiten über den Verbleib in der zweiten Bundesliga und deren Zusammensetzung war es am vergangenen Samstag dann so weit: Die Rovers starteten in ihre zweite Bundesligasaison mit einem Auswärtsspiel beim Veltener RC.

 

Die letzte Begegnung, ebenfalls das erste Spiel der Vorsaison, ging sehr deutlich aus. So wusste man, dass auch dieses Mal der Sieger wohl Velten heißen würde. Offen war aber, wie groß der Abstand noch war. Mit fünf Debütanten im Team müsste sich nun zeigen, ob die Rovers als Team dem Niveau der zweiten Bundesliga näher gekommen sind.

 

Von Anfang an gab Velten den Rhythmus des Spiels vor und baute sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung viel Druck auf. So kamen sie schnell zu Punkten und ließen keine Zweifel daran, dass sie auch den Offensiv-Bonuspunkt einfahren wollten. Allerdings schafften es die Rovers auch immer wieder ihren Spielplan umzusetzen und eigene Angriffe über mehrere Phasen aufzubauen. So kam man dem Malfeld näher und konnte durch einen Straftritt von Jakob Haferland die ersten Punkte der Saison einfahren. Der Spielverlauf mit Vorteil für Velten zeigte dem Trainerteam der Rovers besonders in den Standardsituationen Nachholbedarf auf. In Gasse und Gedränge wurde zu wenig gute Bälle für die Hintermannschaft produziert und sogar eigene Bälle verloren. Diese Geschenke nutzten die Gastgeber um das Spiel schon in der ersten Hälfte für sich zu entscheiden. Auch nach dem Pausentee blieb der Spielverlauf unverändert. Zwar zeigten die Rovers nochmal Courage und kamen zu einem Ehrenversuch (Jakob Haferland), konnten aber die deutliche Niederlage von 59:10 aus Sicht des Veltener RC nicht viel korrigieren. Das Spiel zeigt im Vergleich zur Vorsaison (76:6) eine Verbesserung und lässt hoffen, dass man den etablierten Teams näher kommt. Wir gratulieren dem Veltener RC zum Sieg und wünschen den verletzten Spielern schnelle Genesung.

 

Als nächste Aufgabe wartet an diesem Samstag um 15.00 Uhr wieder auswärts der USV Potsdam auf die USV Halle Rovers.

 


Sieg im Regionalligapokal Nordost -

Rovers gewinnen 42:37


Am Samstag, den 06.06.2015, ging es für die Halle Rovers nach Velten zur Spielgemeinschaft SG BSC2/VRC2 in die erste Runde des Regionalligapokals Nordost. Bei Temperaturen jenseits von 30°C  und kaum Schatten in Sicht merkte man bereits beim Aufwärmen, dass dieses Spiel an die Leistungsgrenzen aller Spieler gehen wird.


Nach dem Anpfiff gingen die Rovers sofort in den Angriff über, bereits die ersten Spielzüge brachten den Ball in das Malfeld des Gegners. Auch die Erhöhungskicks waren kein Problem für Teamkapitän Jakob Haferland, der im gesamten weiteren Spiel mit starken Läufen und einigen Straftritten seine gute Form bestätigte. Die erste Halbzeit wurde von den Rovers dominiert und endete verdient 31:10.


Nach der Pause drehte jedoch der Gastgeber auf und legte selbst einige Versuche. Man merkte die überlegene Anzahl der gegnerischen Auswechslungsspieler und die wachsende Sicherheit der Spielgemeinschaft aus der Oberhavel. Die Heimmannschaft präsentierte sich fair und überzeugte mit starkem Kampfgeist.


Am Ende konnten die Rovers dann doch jubeln und zogen verdient mit einem Endstand von 42:37 in die nächste Runde des Regionalligapokals Nordost. Die gesamte Mannschaft hat alles gegeben und ihre Stärke bewiesen. Am Sonntag den 14.06.2015 geht es dann wieder in die Oberhavel zu Stahl Henningsdorf. (F.M.)


Halle verliert gegen Spitzenreiter mit 7 - 35

 

Nach einem harten Kampf und einer guten Leistung verlieren die Rovers gegen die Favoriten aus Hannover. In der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber noch gut gegenhalten und auch einen Versuch durch Thomas Pullert erzielen. Bastian Kleinbrahm konnte sich vorher durch Steps den Weg durch die gegnerischen Reihen bahnen und kurz vor der Mallienie den entscheidenden Pass setzen. Halbzeitstand 7 - 7!

 

Doch in der zweiten Hälfte drehte der Gast aus Hannover auf und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die Rovers versuchten alles  und kämpften für jeden Meter des Feldes. Wir danken den Gästen für ein faires und schönes Rugbyspiel und wünschen alles Gute für die Relegationsspiele! (D. K.)


Die Welfen zeigen Rovers Grenzen auf (104 - 7)

Faire und starke Braunschweiger besiegen die ersatzgeschwächten Rovers mit 104:7. Die Hallenser zeigten jedoch Willen und gaben nie auf. Wir danken den Welfen für ein lehrreiches Wochenende!

Dresden wird Favoritenrolle gerecht (35 -12)

Kampfstarke Dresdner gewinnen gegen die ersatzgeschwächten Rovers mit 35 -12.  Die als Favoriten gehandelten Gastgeber waren der verdiente Sieger und die Rovers haben wieder viel für die Zukunft dazugelernt.

Unglückliches Remis auf eigenem Platz

 

Am vergangenen Samstag empfingen die USV Halle Rovers die Dresden Hillibillies in der Frohen Zukunft.

 

Die Hausherren wussten im Vorfeld, dass es ein enges Spiel werden kann und Dresden Personalsorgen plagten. So kam es, dass die Gäste mit nur 14 Spielern antraten. Die Partie wurde 16.00 Uhr bei schwierigen, nassen Platzbedingungen mit einem Handicap auf Dresdener Seite angepfiffen.

 

Entsprechend der Erwartungen waren die ersten Aktionen hart umkämpft und beide Mannschaften versuchten, ihren Rhythmus zu finden. Wegen des Regens kamen die Dreiviertelreihen nur schwer ins Spiel und Halle konnte seine Überzahl nicht ausnutzen. Statt dessen kämpften die Stürmer um jeden Ball, insbesondere in den zahlreichen Gedrängen. Allerdings konnte keine der Mannschaften einen eindeutigen Vorteil erringen. Den Zuschauern bot sich ein Spiel, bei dem die Mannschaft ohne Ball meist mehr Druck aufbauen konnte, als das angreifende Team. Aus einer solchen Situation entstand dann in der 20. Minute auch der erste Versuch für Halle. Nach einem Kick der Dresdener prallte der Ball an einem Hallenser ab, rollte ins Malfeld und konnte vom selben Spieler abgelegt werden.

 

Mit 5 Punkten in Front wussten die Hallenser, dass noch nichts gewonnen war und so ging es nach einer brennenden Halbzeitansprache zurück auf den mittlerweile schlammigen Platz. Auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel durch viele Handlingfehler und Kickspiel geprägt. So gelang auf beiden Seite nur wenig im Angriff, bis Halle eine Überzahl kreieren konnte und so zum zweiten Versuch kam (10:0). Kurz darauf verkürzte Dresden auf 10:3. Bei den Rovers machte sich Nervosität breit und es wurde undisziplinierter gespielt. Das gereichte Dresden zum Vorteil und nach zwei Gelben Karten wegen technischer Fehler und einem Platzverweis wegen Meckerns innerhalb der letzten 7 Minuten schaffte es die Gäste, noch zu einem erhöhten Versuch zu kommen und das Speil auszugleichen. Für das junge Team bleiben so das bittere Unentschieden durch eigene Fehler, aber auch die ersten Tabellenpunkte. (D.H.)


USV Halle Rovers begehen Einstand in die 2. Bundesliga


Am vergangen Samstag den 30.08.14 begann die 2. Deutsche Rugby Bundesliga und die USV-Halle Rovers trafen in der Staffel Ost auf ihren ersten Gegner, den Berliner Rugby Club.


Nach einer kurzen aber intensiven Saisonvorbereitung unter der Leitung des neuen Trainers der 15er Herren Mannschaft, Dustin Heße, setzte man sich das Ziel, es dem gewohnt starken Gegner nicht einfach zu machen und die ersten Punkte in der Tabelle zu erkämpfen. Um 15 Uhr begann die Partie mit dem Ankick der Rovers auf dem Sportgelände Berlin Jungfernheide. In einer durch harte und schnelle Angriffe des Gegners geprägten ersten Halbzeit gelang es dem BRC vier Versuche zu legen, zwei davon zu erhöhen. Dennoch stand die Verteidigung der Rovers durch Geschlossenheit und harte Tacklings. Obwohl der Gegner es durch massiven Druck immer wieder schaffte, die Rovers in ihre eigene 22 Meterzone zurück zu drängen hielt die Linie und ließ nur wenige Lücken.


Fest entschlossen den Gegner durch eigene Angriffe in die Zange zu nehmen stürzte man sich hochmotiviert in die zweite Halbzeit. Durch routinierte Standards konnte der Ball jetzt öfter selbst verwertet werden und ließ der eigenen Hintermannschaft Freiraum für Angriffe. Doch zeigte sich das der BRC es verstand diese gekonnt zu stoppen. In der 70en Spielminute hatte man sich bis fünf Meter vor das gegnerische Malfeld gekämpft. Nach einem Gedränge gaben die Hallenser Stürmer den Ball nicht mehr her und kämpften sich Meter um Meter vor bis zur Mallinie. Nach einem Strafkick für Halle gelang es dann endlich durch Jakob Haferland, der halleschen Nummer 10, die Situation in einen ersten Versuch für Halle zu verwandeln. Die Erhöhung glückte ebenfalls. Mit einem Endstand von 58 : 7 gaben sich die Rovers geschlagen. Die Mannschaft zeigte sich nach dem Spiel zuversichtlich und zufrieden mit ihrer Leistung und bedankte sich bei dem starken Gegner für das faire und interessante Spiel. Die kommenden Wochen lassen auf weitere spannende Wettkämpfe hoffen. Am nächsten Samstag treffen die USV Halle Rovers dann auf den Veltener RC, diesmal in der Frohen Zukunft zuhause in Halle.


Pokalspielniederlage in der ersten Runde

 

Am Samstag traten die USV Rovers zur ersten Runde des neu geschaffenen Ligapokals der Regionalliga Nordost gegen den RC Leipzig II an. Die letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften fanden Anfang April in Halle (8:20 für Leipzig) und Anfang Dezember in Leipzig (0:7 für Halle) statt- Das Ziel war klar, den Auswärtssieg gegen Leipzig im Dezember zu wiederholen.

 

Beide Teams starteten hochmotiviert und bei schönstem Sonnenschein in die Partie. Ein flüssiges Spiel kam allerdings unter den scharfen Augen des Unparteiischen nicht zu Stande. Jede Regelverletzung wurde von ihm zuverlässig registriert und mit einem Pfiff gewürdigt.

Leipzig legte bereits nach wenigen Minuten den ovalen Ball in das Hallenser Malfeld ab. Die Erhöhung hätte Leipzig 7:0 in Front bringen können. Der Kicker ließ sich allerdings mehr als die genehmigten 60 Sekunden Zeit um den Ball zu platzieren und zu schießen, was der Referee nicht erlaubte. Die Antwort der Löwenzähne ließ nicht auf sich warten. Die Rovers entwickelten ein druckvolles Spiel und brachten die Leipziger Verteidigung oft in Nöte. Viele kleine Fehler und Abstimmungsprobleme bei der Entwicklung des Hintermannschaftsspiel verhinderten einen Ausgleich, aber auch die Leipziger spielten flott mit und konnten den Ball gelegentlich in die Hallenser Hälfte zurücktragen.

 

Ein wirklich konzertierter Spielaufbau fand nicht statt, das Spiel war geprägt von Einzelaktionen und individuellen Fehlern. Ein Strafkick in der 30. Minute an der Leipziger 5m Linie nutzte dann erste Reihe Blitz Oliver Ludwig, um mit den schnell ausgeführten Ankick in das Leipziger Malfeld ein zu tauchen. Die Erhöhung misslang und so ging es mit 5:5 in die Halbzeitpause. Das hohe Spieltempo und die Sonne forderten ihren Tribut und so gingen die Spieler schon deutlich erschöpft in die zweite Halbzeit. Leider konnten nur drei spielfähige Auswechsler mit dem Team anreisen.

 

Die zweite Partiehälfte gehörte den wesentlich aktiveren Leipzigern und so fanden sich die Rovers schnell in die eigene 22m Zone zurück gedrängt. Tapfer wurde das eigene Malfeld vor einer Ballablage geschützt bis die Sachsen einen missglückten Pass der Saalestädter in der eigenen 22m aufnehmen und zur 10:5 Führung in die Rovers Endzone einlaufen konnten. Die Erhöhung gelang und so ging es in der 60. Minute mit 12:5 weiter. Die Rovers fanden kein adäquates Mittel um die Verteidigung der Leipziger zu überwinden. Immer wieder wurde der Ball im Zentrum in den Kontakt getragen und nicht durch gepasst um den äußeren Spielfeldkanal zu attackieren. Geführt durch ihren sehr agilen Gedrängehalb konnte Leipzig nach einen schönen Angriff ins hallesche Malfeld einlaufen. Die Rovers versuchten die Köpfe nicht hängen zu lassen und ergriffen noch einmal die Initiative allerdings ohne Erfolg und so Pfiff der Referee zum Partieende.

 

Halle gratuliert Leipzig zum Einzug in die zweite Pokalrunde und wünscht dem neuen Trainerduo gutes Gelingen. (M.V.)

Foto: Maike Schäfer
Foto: Maike Schäfer

Remis in Hennigsdorf

 

 

Am vergangenem Sonntag (12.04 .14) waren die Rovers zu Gast in Hennigsdorf. Nach den zu letzt immer knapper werdenden Ergebnissen hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen, ein Sieg sollte her. Das Spiel fand im Rahmen eines Turniers statt, dass die Gastgeber anlässlich des Besuchs des RC Waterlands (Niederlande) veranstalteten.

 

 

Bei bestem Rugbywetter trafen die beide Teams im ersten Spiel des Tages aufeinander. Ohne Abtasten ging es bei verkürzter Spielzeit sofort zur Sache. Die Bälle waren hart umkämpft und das Spiel fand fast ausschließlich um die Mittelinie herum statt, die Rovers dominant im Gedrängen, die Gastgeber sicherer in den Gassen. Ein Spiel auf Augenhöhe. Erst als die schnelle Dreiviertelreihe der Hallenser mit einem die ganze Spielfeldbreite ausnutzenden Spielzug die Linie der Stahler aus Hennigsdorf durchbrachen, gelang es die ersten Punkte zu erzielen. Nach erfolgreicher Erhöhung stand es 7:0. Von nun an steigerten die Hennigsdorfer den Druck und zwangen Halle in die eigene Hälfte und zu Fehlern. Mit der Zeit im Nacken wurde das Spiel rauer und Halle konnte sein Spielplan nicht einhalten. So kamen die Hennigsdorfer zum verdienten Ausgleich, der auch gleichzeitig der Endstand war.

Das Spiel gegen die Erstligisten aus den Niederlanden endete 37:7 aus Sicht des RC Waterlands. Die USV Halle Rovers bedanken sich für einen sonnigen Rugbytag. (D.H.)


Erster Regionalligaheimsieg der Rovers

 

Am vergangenem Samstag (29.03.14) traten die USV Halle Rovers auf eigenem Platz gegen Stahl Brandenburg an. Nach der vielversprechenden Wintervorbereitung wollte die Mannschaft nun endlich vor heimischen Publikum ihre Fortschritte unter Beweis stellen.

 

Alle waren hoch motiviert, sodass Spielertrainer Marten Villmow mehr Spieler als Trikots zu Verfügung standen. Dennoch konnten alle Rover ihre Schuhe schnüren, denn die Brandenburger waren dünn besetzt und nahmen die Unterstützung von insgesamt vier Hallensern gern entgegen.

 

Die Rovers versuchten von Beginn an das Spiel an sich zu reißen und ihr System auf den Platz zu bringen. Schnell stellte sich der erste Raumgewinn ein, da man aber in den Kontaktsituationen nicht bestimmt genug agierte jedoch ohne zählbaren Erfolg. Erst ein verwandelter Straftritt brachte Punkte und Ruhe ins Spiel. Halle gelang es nun aus den dominierten Standardsituationen die Hintermannschaft zu bedienen und dem Malfeld des Gegners nahe zu kommen. Brandenburg geriet unter Druck und dezimierte sich in Folge einer roten Karte wegen Meckerns selbst. Kurz darauf gelang es endlich durch einen Angriff über die kurze Seite das ovale Leder im Malfeld des Gegners zu platzieren. Brandenburg kämpfte engagiert weiter und wurde dafür mit einem Versuch belohnt. Das weitere Spiel lag aber in den Händen der Hallenser, was zu einem Halbzeitstand von 20:7 führte.

 

Nach einigen Wechseln ging es in die zweite Hälfte. Frischer als die Gegner bestimmte Halle das Spiel und konnte noch drei weitere Versuche legen, die jeweils erhöht wurden. Zum Abpfiff hieß es aus Sicht der Gastgeber 41:7. Die Mannschaft bedankt sich bei den Gästen für das faire Spiel, dem Schiedsrichter für die souveräne Leitung und den Zuschauern für die stimmungsvolle Atmosphäre.


Derbysieg in Leipzig – Zweiter Sieg der Saison

 

Das letzte Spiel des Jahres führte die Halle Rovers am letzten Samstag (07.12.13) zum Derby nach Leipzig. Mit großem Engagement und Willen erkämpften sie sich einen verdienten Sieg gegen die Bundesligareserve des RC Leipzig.

 

Nach anfänglichen Abtasten beider Mannschaften gewannen die Gäste aus Halle langsam die höheren Spielanteile. Bereits nach 10 min konnte der Hallenser Sturm aus einem Gedränge kurz vor dem gegnerischen Malfeld durchbrechen und das ovale Leder ablegen. Leider wurde der Versuch vom gut pfeifenden Unparteiischen nicht anerkannt. Die Rovers setzten sich langsam in der Leipziger Hälfte fest und ließen den Platzherren kaum Zeit selbst gefährlich zu werden. Nach einem schönen Angriff durch die Dreiviertelreihe konnte Matthias Olbrich in Minute 30 den Ball im gegnerischen Malfeld zum ersten Versuch ablegen. Die Nummer Neun der Rovers überraschte die kurz unkonzentrierte Leipziger Defensive nahe ihrer Mallinie mit einem schnellen Durchbruch. In der 40 Minute konnte Dustin Hesse per Freikick zum 0:8 für die Saalestädter erhöhen, welches auch den Endstand markierte.

 

In der Halbzeit wechselten beide Mannschaften munter durch und erhofften sich so noch entscheidende Akzente zu setzen. Die Platzherren starteten einige recht gut vorgeführte Angriffe, welche der Hallenser Defensive Kopfschmerzen bereitete, glücklicherweise ohne ernsthafte Konsequenzen für den Spielstand. Letztendlich bleibt fest zu halten, dass die Rovers viel Spielanteil hatten und besonders in Gassen und Gedränge die Leipziger dominierten, aber nicht in der Lage waren dies in Punkte zu verwandeln. Mit diesem nicht unverdienten Sieg, verabschieden sich die Rovers in die Winterpause und werden diese nutzen um weiter an den erkannten Schwachstellen zu arbeiten. „Dieser Derbysieg ist die perfekte Motivation für die kommende Rückrunde!“ betonte der Spielertrainer der Rovers Marten Villmow.


Die USV Rovers Herren im ersten Test diesen Jahres siegreich.

 

Die Rugger vom Seamrog Nordhausen luden am vergangenen Sonntag (09.03.14) zu einem kleinen 15er Rugbyturnier ein.

 

Neben Nordhausen und Halle waren die Berlin Bruisers, Deutschlands erste schwule Rugbymannschaft, mit von der Partie. Im Spielmodus 2 x 25 min. trafen die Mannschaften nun aufeinander und zeigten sehr harten und fairen Rugbysport. Für die Rovers galt dieses Turnier vor allem als Test für die anstehenden Spiele in der Regionalliga Nordost. 26 Spieler reisten mit nach Nordhausen, was Raum für Spieler- und Positionswechsel bot. Die Rovers zeigten in den Spielen gegen Berlin und Nordhausen eine gute Leistung die am Ende den Turniersieg einbrachte. Sturm und Hintermannschaft arbeiteten gemeinsam mit hoher Kontinuität wie kaum zuvor. Die im Training erarbeitete Taktik wurde gut umgesetzt, ganz zur Freude von Trainer Marten Villmow.

 

Die Rovers bedanken sich bei Nordhausen und Berlin für ein gelungenes Turnier.


Am 23.11.2013 fand zum ersten Mal in Halle das Rovers Winter Rumble statt. Dabei standen sich die Rugbyteams aus Nordhausen mit Unterstützung von Erfurt, eine Spielgemeinschaft Göttingen/ Illmenau und die Rovers aus Halle gegenüber. Das erste Spiel bestritten die Nordhausen/Erfurt gegen Halle, wobei die Gäste zuerst in Führung gingen und die Gastgeber dadurch unter Druck brachten. Allerdings konnte Halle durch einen Last-Minute-Versuch in Führung gehen. Dadurch ging das körperlich sehr harte Spiel 5:3 für die Rovers aus. Das 2. Aufeinandertreffen wurde zwischen Göttingen/Illmenau und Halle ausgetragen. Die Gastgeber gingen in Führung konnten diesen aber leider nicht ausbauen und mussten sich mit einem Endstand von 7:5 für Göttingen/Illmenau geschlagen geben. Die letzte Partie fand zwischen dem 1. und 3. Platz statt, wobei Halle die Spielgemeinschaft Norhausen/Erfurt mit zwei Spielern unterstütze. Dies reichte jedoch nicht aus und so gewann Göttingen/Illmenau auch das letzte Spiel mit 10:0 und wurde somit Turniersieger. Alles  in Allem waren es sehr faire jedoch körperlich anstrengende Spiele, wobei sich Halle als ein guter Gastgeber bewies und mit Freuden auf das nächste Rugby Rumble im Jahr 2014 schaut.


Halle Rovers siegen in Brandenburg

 

Am Samstag, den 19.10.2013, trafen die USV Halle Rovers auf Stahl Brandenburg. Nach den letzten Spielen fuhr man mit Zuversicht nach Brandenburg an der Havel, um dort eventuell den ersten Sieg mit nach Hause zu nehmen. Schon ab der ersten Minute stand Halle sehr stark und motiviert gegen Brandenburg. Nach dem ersten Versuch der Gastgeber gab Halle nicht auf und fand schnell wieder ins Spiel. Thomas Pullert erzielte kurze Zeit später für die Rovers den Anschlussversuch. Ab diesem Moment ging es auf dem Rugbyfeld hin und her. Allen voran erzielte Marten Villmow zwei Versuche für die Gäste. Am Ende siegten die Hallenser verdient und mit ein bisschen Glück gegen die ersatzgeschwächten Brandenburger mit 29:25. Der erste Sieg der Hallenser in ihrer erst kurzen Regionalligazeit im 15er Rugby ist somit unter Dach und Fach. Hochmotiviert geht es jetzt in das Heimspiel am 27.10.2013 in Halle. ( Text: M.O., Bild: Martin Terstegge)  


08.09.13 Heißes Rugby Wochenende

 

Am vergangenen Wochenende gab es viel zu staunen in der halleschen Rugbywelt. Nicht nur das die Regionalliga-Saison der Männer in Berlin begann, sondern auch die erste Saison der Rugby Damen. Unsere Frauen des USV Halle Rovers stellten sich am Wochenende zehn Mannschaften in Erfurt. Zum Saisonauftrakt der Deutschen 7er Frauen Liga Ost. Sie konnten erste Erfahrungen sammeln und auch Punkte für Halle einfahren. Im Spiel gegen den Veltener RC erzielte die Hallenser Frauenmannschaft 3 Versuche. Das Spiel ging 17 zu 19 aus und unsere hart kämpfenden Powerfrauen konnten mit erhobenem Kopf vom Platz gehen.

 

Ein Tag später waren auch die Herren dran. Die Rovers waren zu Gast beim Berliner RC II und starteten dort in Ihre zweite Regionalliga-Saison. Es war deutlich zu sehen, dass die Hallenser in der Sommerpause viel trainiert haben und deutlich besser spielten als in der Vorsaison. Leider konnten die Rovers die sehr erfahrene Mannschaft aus Berlin nicht bezwingen - dennoch nimmt die Mannschaft sehr viel mit für das erste Heimspiel am 15.09.2013 in Halle, um dort den ersten Sieg einzufahren. (M.O.)